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Pop-Cycle: Zusammenschiebbares Fahrrad für Pendler

Das Pop-Cycle ist ein zusammenschiebbares Fahrrad, das über Kickstarter finanziert wird. Von einem Faltrad unterscheidet es sich deutlich.
/ Andreas Donath
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Pop-Cycle (Bild: Kickstarter)
Pop-Cycle Bild: Kickstarter

Das von der südkoreanischen Firma Bokyong hergestellte Pop-Cycle besteht aus einem Aluminiumdruckgussrahmen, dessen Teile miteinander verschraubt statt verschweißt sind. Der Rahmen lässt sich zusammenschieben, um das Fahrrad für den Transport zu verkleinern. Der Elektromotor sitzt am Vorderrad.

Im hinteren Teil des Fahrrads befinden sich die Sattelstütze, die Kurbelgarnitur, der Kettenantrieb, das 16-Zoll-Hinterrad, eine 7-Gang-Schaltung sowie je nach Variante V-Bremsen oder Scheibenbremsen.

Das Fahrrad lässt sich von der Transportlänge von 99 cm bis zu einer fahrbaren Länge von 145 cm einstellen. Lenker und Pedale können eingeklappt werden, damit das Fahrrad schmaler wird.

Nach Angaben der Entwickler dauert der gesamte Verstellvorgang des Fahrrads drei bis vier Sekunden, wobei der Schiebemechanismus mit einem Hebel ver- und entriegelt wird. Werkzeug wird nicht benötigt. Auch die Sitz- und Lenkerhöhe lassen sich verstellen, so dass das Modell für Fahrer mit einer Körpergröße zwischen 150 und 190 cm geeignet sein soll.

Das Pop-Cycle(öffnet im neuen Fenster) ist in zehn Rahmenfarben erhältlich, wiegt nach Herstellerangaben 13 kg und kann bis zu 110 kg zuladen.

Das Fahrrad ist derzeit Teil einer Kickstarter-Kampagne und kann darüber für 468 US-Dollar erworben werden. Der geplante Verkaufspreis liegt bei 780 US-Dollar. Die Auslieferung soll im Juni 2023 erfolgen.

Ein paar Worte zum Crowdfunding

Crowdfunding-Projekte auf Plattformen wie Kickstarter und Indiegogo scheitern aber auch immer wieder: Die Gründer sind zu unerfahren oder werden von Produktionspartnern hintergangen, die Preiskalkulation ist falsch oder die Produkte funktionieren nicht, weil sie falsch konstruiert wurden oder eine schlechte Qualität haben. In diesen Fällen erhalten Kunden ihr eingesetztes Geld nicht zurück. Es gibt aber auch eine große Zahl von Projekten, die erfolgreich durchgeführt werden.


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