Polizei: Trio soll Ausweise gefälscht und im Internet gehandelt haben

In Magdeburg hat die Polizei eine als Büro getarnte Fälscherwerkstatt ausgehoben.

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Blaulicht
Blaulicht (Bild: Fleimax/Pixabay)

Unter dem Namen "FakeIDDobby" sollen drei Männer gefälschte Ausweise und andere Dokumente auf mehreren illegalen Marktplätzen sowie in Messengern gehandelt haben. Die Polizei stellte bei der Durchsuchung der Wohnräume sowie der als Büro getarnten Fälscherwerkstatt in Magdeburg umfangreiches Beweismaterial sicher. Vorausgegangen waren intensive Ermittlungen.

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Neben zahlreichen Datenträgern beschlagnahmten 220 Fahndungs- und Ermittlungsbeamten der Bundespolizei Fälschungsutensilien wie Drucker, Druckerplatten, Siegel, Chemikalien und Folienelemente. Die drei Beschuldigten im Alter zwischen 23 und 24 Jahren sollen seit mindestens Juni 2018 Dokumente gefälscht und verkauft haben.

Dazu gehörten vorläufige deutsche Personalausweise sowie Ausweisdokumente aus Österreich, Italien, Tschechien, Polen und Ungarn. Diese sollen auf der illegalen Plattform Crimenetwork.co sowie auf der Darknetplattform Wall Street Market angeboten worden sein.

Auch bei "diversen Messengerdiensten" sollen gefälschte Dokumente beworben worden sein, wie die Polizei mitteilte. Die Bezahlung erfolgte überwiegend in der Digitalwährung Bitcoin. Die Beschuldigten sollen mit ihren Taten 45.000 Euro Gewinn gemacht haben.

Mehrjährige Haftstrafen wegen Urkundenfälschung drohen

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Die beiden 24-jährigen Hauptbeschuldigten wurden laut Polizei nach Hessen gebracht, wo ihnen noch am Donnerstag die gegen sie erlassenen Haftbefehle des Amtsgerichts Gießen wegen gemeinschaftlicher, gewerbsmäßiger Urkundenfälschung in 140 Fällen verkündet werden sollten. Der 23-Jährige sei wieder entlassen worden.

  • Ein Angebot im Darknet (Bild: Bundespolizei)
Ein Angebot im Darknet (Bild: Bundespolizei)

Die drei Männer seien bislang nicht vorbestraft. Ihnen droht laut Polizei eine mehrjährige Haftstrafe. Das Gesetz sehe für gewerbsmäßige Urkundenfälschung einen Strafrahmen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren Freiheitsentzug vor.

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