Politik in Games: Zwischen Völkerfreundschaft und Präsidentenprügel

Die meisten Spiele geben sich unpolitisch - aber es geht auch anders: Der Entwickler Tsahi Liberman hat einige besonders gelungene Games vorgestellt, die sich mit Demokratie beschäftigen oder sogar mit raffinierten Tricks Vorurteile abbauen wollen.

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Tsahi Liberman hat sich auf der Quo Vadis 2018 in Berlin mit Spielen und Politik beschäftigt.
Tsahi Liberman hat sich auf der Quo Vadis 2018 in Berlin mit Spielen und Politik beschäftigt. (Bild: Peter Steinlechner/Golem.de)

"Es gibt jede Menge simple Spiele mit Donald Trump, in vielen muss man ihn einfach immer wieder ins Gesicht schlagen", sagt Tsahi Liberman - und man sieht ihm an, dass er von derlei Games nicht viel hält. Immerhin, ein ansatzweise interessantes Game mit dem aktuellen US-Präsidenten habe er dann doch gefunden. Es heißt Trump's World und in einem Spielmodi müsse man als Moslem die Einreise in die USA schaffen - "das ist aber unmöglich". Oder man solle als Mexikaner eine Mauer als Landesgrenze überwinden, wozu der Spieler die armen Figuren so weit wie möglich in die USA werfen müsse. "Da spürt man wenigstens, wie absurd diese menschenverachtende Politik ist", findet Liberman.


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