• IT-Karriere:
  • Services:

Politik: EU könnte Drohnenflug mit VR-Headset einschränken

Ein Dokument liegt bereits auf dem Tisch: Die EU will das Fliegen von Drohnen einschränken. Ohne vorige Prüfung und Nachweis soll es so nicht mehr möglich werden, die Drohne außerhalb des Sichtfeldes zu steuern. Die EU sieht aber auch Vorteile darin.

Artikel veröffentlicht am ,
Viele größere Drohnen werden es schwieriger haben, in der EU zu fliegen.
Viele größere Drohnen werden es schwieriger haben, in der EU zu fliegen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Europäische Union will die Nutzung von Drohnen einschränken und hat dazu bereits einen Entwurf vorgelegt. Konkret sollen die sogenannten unbenannten Flugsysteme (UAS) nicht ohne Regulierung außerhalb der normalen Sichtweite des Piloten fliegen dürfen. Das bedeutet für Hobbypiloten: nicht ohne weiteres mit einem Virtual- oder Mixed-Reality-Headset steuern. Die Regel wird alle zivilen Drohnen mit einer Masse zwischen 250 Gramm und 25 Kilogramm betreffen - vorausgesetzt, sie wird in geltendes EU-Recht umgewandelt. Leichte und kleine Drohnen, wie die von Golem.de getestete Airblock, könnten also weiterhin ohne Einschränkung fliegen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Salzburg (Österreich)
  2. W&W Informatik GmbH, Ludwigsburg

Betroffene können sich über Umwege trotzdem noch eine Fluglizenz aneignen. Die EU will einen Eignungstest für Piloten und eine dazugehörige Hintergrundprüfung erstellen, mit dem Vertrauenswürdigkeit nachgewiesen werden kann. Alternativ sollen sich Drohnennutzer vor dem Flug eine Erlaubnis abholen können. Dieses System wird unter der Specific-Kategorie zusammengefasst.

Drohnenhersteller hätten auch die Möglichkeit, ihre Produkte technisch zu limitieren, um die Beschränkung einzuhalten. Die Europäische Kommission platziert diese Verfahren in der Open-Kategorie, in der Drohnen ohne Bescheinigung oder Erlaubnis fliegen dürfen. Allerdings ist ein Flug außerhalb der Sichtweite des Nutzers hier nicht möglich.

Einteilung von Flugzonen für Drohnen - die EU sieht Vorteile

Gerade Zweiteres könnten Mitgliedstaaten durch speziell für den Drohnenflug ausgewiesene Flugzonen erreichen. Das modellierte Framework sieht nämlich die Umsetzung von Gebieten in der Hand der Staaten. Diese können auch komplette flächendeckende Verbote oder Einschränkungen aussprechen. In die andere Richtung soll eben die Erleichterung von Drohnenflügen möglich sein. Mitglieder müssen ein System einrichten, das sich um die Regulierung und Prüfung der Piloten kümmert.

Die EU-Kommission sieht in dem Vorschlag auch wirtschaftliche Vorteile: So sollen die Kosten von Drohnen gesenkt werden. Wie sich die EU das vorstellt, geht aus dem Text nicht hervor. Es wäre logisch, dass mit einer Regulierung neue Drohnen einfach weniger Funktionen haben und damit preiswerter angeboten werden. Die EU spricht auch davon, dass grenzübergreifende Flüge durch ein EU-weites Regelwerk ermöglicht werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 17,99€
  2. 31,49€
  3. (-78%) 2,15€
  4. 31,99€

TheUnichi 03. Mär 2018

Warum darf die nicht neben dem Mast fliegen? Oder an dem Kabel? Ist ja eine Frechheit...

Wolk 27. Feb 2018

"Generell dürfen Drohnen und Modellflugzeuge nur in Sichtweite geflogen werden" Heißt es...

Proctrap 27. Feb 2018

na offensichtlich sind die groß geworden und haben jetzt noch 'n auto dazu bekommen damit...

Anonymer Nutzer 27. Feb 2018

.

muffel 27. Feb 2018

Was sich da wieder zusammengesponnen wird. Aber ja, ich habe wahrscheinlich den...


Folgen Sie uns
       


DLR Istar vorgestellt - Bericht

Die Falcon 2000LX des DLR hat weltweit einzigartige Eigenschaft: sie kann so tun, als wäre sie ein anderes Flugzeug.

DLR Istar vorgestellt - Bericht Video aufrufen
Maneater im Test: Bissiger Blödsinn
Maneater im Test
Bissiger Blödsinn

Wer schon immer als Bullenhai auf Menschenjagd gehen wollte - hier entlang schwimmen bitte. Maneater legt aber auch die Flosse in die Wunde.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mount and Blade 2 angespielt Der König ist tot, lang lebe der Bannerlord
  2. Arkade Blaster 3D-Shooter mit der Plastikkanone spielen
  3. Wolcen im Test Düster, lootig, wuchtig!

Corona: Japans Krankenhäuser steigen endlich von Fax auf E-Mail um
Corona
Japans Krankenhäuser steigen endlich von Fax auf E-Mail um

In Japan löst die Coronakrise einen Modernisierungsschub aus. Den Ärzten in den Krankenhäusern fehlt die Zeit für das manuelle Ausfüllen von Formularen.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. Corona IFA 2020 findet doch als physisches Event statt
  2. Corona Pariser Polizei darf keine Drohnen zur Überwachung verwenden
  3. Pakete DPD-Standort wegen Corona-Infektionen geschlossen

Big Blue Button: Wie CCC-Urgesteine gegen Teams und Zoom kämpfen
Big Blue Button
Wie CCC-Urgesteine gegen Teams und Zoom kämpfen

Ein Verein aus dem Umfeld des CCC zeigt in Berlin, wie sich Schulen mit Open Source digitalisieren lassen. Schüler, Eltern und Lehrer sind begeistert.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Mint-Allianz Wir bleiben schlau! Wir bleiben unwissend!
  2. Programmieren lernen Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex

    •  /