Polaroid: Android-Systemkamera muss vom Markt genommen werden

Die iM1836 ist eine Systemkamera mit Wechselobjektiven, auf der Android läuft. Nun darf sie nicht mehr verkauft werden, wie ein New Yorker Gericht beschloss. Nikon behauptete erfolgreich, dass sie einzelnen Modellen des Nikon-1-Systems zu ähnlich sieht. Mit der gerichtlichen Anordnung wird außerdem verfügt, dass Sakar die Polaroid iM1836 in ihrer derzeitigen Gestalt weder herstellen, importieren noch bewerben darf. Nikon teilte zu Beginn des Rechtsstreits mit(öffnet im neuen Fenster) , dass man zuvor versuchte, sich außergerichtlich zu einigen.
Die Polaroid-Kamera(öffnet im neuen Fenster) ist nicht wie Samsungs Galaxy-Kamera mit einem fest verbundenen Objektiv ausgerüstet, sondern kann mit unterschiedlichen Objektiven benutzt werden. Gefertigt wurde sie von Sakar International – einem Lizenznehmer der Polaroid-Marke.
Im Objektiv wurde ein 18-Megapixel-Sensor verbaut. Neben dem mitgelieferten 10-30-mm-Objektiv gab es allerdings keine weiteren Modelle. Einen optischen oder elektronischen Sucher gab es nicht. Stattdessen musste das 3,5 Zoll große Touchdisplay genutzt werden. Die Kamera war mit WLAN und Bluetooth sowie einem HDMI-Ausgang ausgerüstet und speicherte ihre Daten auf MicroSD-Karten.
Mit den Android-Apps können Bilder bearbeitet oder auf Facebook, Twitter, Youtube, Flickr und Vimeo heraufgeladen werden. Noch existiert die Website der Kamera(öffnet im neuen Fenster) jedoch und auch Amazon USA hat sie im Programm(öffnet im neuen Fenster) .



