Polaris-Grafikkarte: AMD bringt RX 590 GME für China

Das Polaris-20-basierte Modell sollte besser Radeon RX 585 heißen.

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Radeon RX 590 GME ohne Kühler
Radeon RX 590 GME ohne Kühler (Bild: Expreview)

AMD hat die Radeon RX 590 GME vorgestellt, eine vorerst exklusiv für den chinesischen Markt gedachte Mittelklasse-Grafikkarte. Der Name ist allerdings ein wenig irreführend, denn die technischen Daten zeigen, dass die Radeon RX 590 GME viel eher eine dezent übertaktete Radeon RX 580 (Test) ist und eine Radeon RX 590 (Test) klar flotter rechnet.

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Alleine die Tatsache, dass die Radeon RX 590 GME auf dem Polaris-20-Chip der Radeon RX 580 und nicht auf dem Polaris-30-Chip der Radeon RX 590 basiert, zeigt, in welche Richtung von AMD hier gearbeitet wurde: Der chinesische Markt hat einen hohen Bedarf an Midrange-Modellen, der von AMD und auch Nvidia mit immer neuen Karten bedient wird. So gibt es alleine von der Geforce GTX 1060 gleich vier verschiedene Varianten für Internetcafés und auch die Geforce GTX 1050 mit 3 GByte fällt in diese Kategorie.

Der Polaris-20-Chip wird noch mit 14 nm produziert, die Polaris-30-GPU hingegen mit 12 nm für höhere Taktraten. Die Radeon RX 590 GME hat daher zwar volle 2.304 Shader-Einheiten und ein 256-Bit-Interface mit 8 GByte GDDR5-Speicher, der Chiptakt jedoch unterscheidet sich von einer Radeon RX 590: Statt 1.469/1.545 MHz (Basis/Boost) liegen nur noch 1.257/1.380 MHz an, was kaum mehr ist als die 1.257/1.340 MHz einer Radeon RX 580.

Hinsichtlich der Performance sollte die Radeon RX 590 GME daher einer leicht übertakteten Radeon RX 580 entsprechen, wie es sie von praktisch allen AMD-Partnern gibt. Ein erster Test der chinesischen Hardwareseite Expreview bestätigt das: Die Radeon RX 590 GME rechnet etwas flotter als eine Geforce GTX 1650 Super (Test) und ist ein bisschen langsamer als eine Radeon RX 590 - deren Vorsprung beträgt rund fünf Prozent. Die Radeon RX 590 GME stellt daher eine günstigere Alternative zur Radeon RX 5500 XT (Test) dar.

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