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Polar vs. Fitbit: Duell der Schlafexperten

Unkonzentriert, abgeschlagen und müde? Wer sich so fühlt, bekommt möglicherweise zu wenig Schlaf. Zwei Fitnesstracker von Polar und Fitbit wollen besonders genau messen können, wie tief die REM-Phase war - oder wie lange sich der Nutzer herumgewälzt hat. Golem.de hat die Geräte ausprobiert.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Die Schlafanzeige der Polar A370 zeigt Daten wie die Schlafdauer.
Die Schlafanzeige der Polar A370 zeigt Daten wie die Schlafdauer. (Bild: Katja Höhne / Golem.de)

"Na, gut geschlafen?" Diese Frage muss ich nicht länger nur mit einem müden Grunzen beantworten. Stattdessen kann ich schläfrig "nö, nur 2,1" erwidern oder sogar eine detaillierte Auswertung meiner Schlafphasen auf den Frühstücktisch legen. Dann bekäme ich aus dem Familienkreis zwar irgendwann entnervt die nächstbeste Kaffeetasse an den Kopf geworfen - aber immerhin wäre ich dann wach.

Inhalt:
  1. Polar vs. Fitbit: Duell der Schlafexperten
  2. Ohne Cloud keine Auswertung
  3. Daten wie im Schlaflabor
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Die neuen Analysen machen zwei kürzlich erschienene Fitnesstracker möglich. Der A370 von Polar verfügt über ein neuartiges System namens Sleep Plus (das per Update auch auf der Sportuhr M430 zur Verfügung steht). Konkurrent Fitbit nennt seine Antwort Sleep Better - sie war zuerst auf der von uns nun ausprobierten Alta HR verfügbar. Inzwischen gibt es sie per Aktualisierung auch auf weiteren Trackern des Herstellers.

Beide Systeme sollen laut den Herstellern mehr können als ihre jeweiligen Vorgänger. Und natürlich mehr als das, was die Geräte anderer Firmen bieten. Darum habe ich die beiden Tracker jeweils parallel mit einer Sportuhr von Garmin getragen, die eine vergleichsweise einfache, aber mehr oder weniger solide Schlafauswertung mit ein paar bekannten Macken bietet.

  • Hier wird der A370 mit dem Smartphone gekoppelt. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Der Polar A370 misst den Puls mit Hilfe von zwei LEDs. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Das kleine Display des Fitbit Alta HR zeigt nur die nötigsten Daten, auf Wunsch auch die Uhrzeit. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Alta HR messen zwei LEDs und ein Sensor die Herzfrequenz. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Morgens kann der Besitzer des Trackers von Fitbit gleich einen Blick auf seine Schlafdaten werfen. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Auswertung der Schlafdaten des Polar A370 (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Auch das Feedback des Nutzers wird von Polars A370 berücksichtigt. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Der Alta HR wird zum Aufladen in das proprietäre Ladekabel eingeklemmt.  (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Fitbit zeigt in der Hauptübersicht den Verlauf der vier Schlafphasen. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Der Vergleich mit den eigenen Durchschnittswerten offenbart mögliche aktuelle Defizite. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Auch interessant: ein Vergleich mit anderen Nutzern von Fitbit. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Auch bei Fitbit gibt es eine Wochenübersicht. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Die Erklärungen der Schlafphasen sind kurz, aber nachvollziehbar. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Die Gesamt-Tagesübersicht in der App von Fitbit (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Die Auswertung der Schlafdaten auf Polar Flow. (Bild: Polar/Screenshot: Golem.de)
  • Die App von Polar zeigt detaillierte Schlafdaten an. (Bild: Polar/Screenshot: Golem.de)
Auswertung der Schlafdaten des Polar A370 (Foto: Katja Höhne/Golem.de)

Ganz generell: Natürlich bringt die Analyse meines Schlafs keinen direkten, unmittelbaren Nutzen. Wir Menschen können uns beim Schlummern schließlich nicht wie beim Sport anstrengen, um eine bessere Leistung abzuliefern. Trotzdem finde ich die Daten interessant. So kann ich den langfristigen Trend verfolgen und etwa im Voraus abschätzen, wie nötig ich das Ausschlafen am Wochenende haben werde - und den Wecker für Samstagvormittag dann entsprechend stellen.

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Oder ich habe nachts - gerade jetzt in den schwülen Sommernächten kommt das vor - gefühlt kein Auge zugetan und sehe dann in der App, dass ich eigentlich doch ganz gut geschlafen habe. Klingt naiv, ist aber so: Mir geht es dann besser. Ich glaube von mir sagen zu können, dass ich aufgrund der Auswertungen generell etwas mehr Wert auf Schlaf lege und tendenziell früher zu Bett gehe, was nach aktuellem Stand der Wissenschaft ja gesund sein soll. Wer ernsthaft unter Schlafproblemen leidet, sollte sich übrigens an einen Arzt wenden - die beiden Tracker sind nicht für den medizinischen Gebrauch zertifiziert.

Sowohl das Wearable von Garmin als auch der A370 von Polar und der Fitbit Alta HR können Alltagsbewegungen und den Puls rund um die Uhr messen sowie Trainingseinheiten wie Laufen oder Radfahren aufzeichnen - dazu aber später mehr. In erster Linie geht es hier um den Schlaf. Um den zu erfassen, muss ich die Tracker nachts am Handgelenk tragen.

Ohne Cloud keine Auswertung 
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Bassa 28. Aug 2017

Wenn Dein Kater nicht gerade ein Säbelzahntiger ist, dann wird sich das nicht ändern. In...

nopy 27. Aug 2017

Naja, ich hab eigentlich genau verstanden, was er meint. Er hat immerhin einen Smiley...

Test_The_Rest 23. Aug 2017

Und woher weiß der Wecker, daß Du wirklich gerade im leichten Schlaf bist, ohne...

0xDEADC0DE 23. Aug 2017

Halte ich für einen Myhtos, außer man bekommt davon Sodbrennen, dann sollte man das...

Test_The_Rest 23. Aug 2017

Um zu Laufen und Rad zu fahren braucht man aber gar keine Polar M400 -.- Maximal ein Paar...


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