Daten wie im Schlaflabor

Im Allgemeinen deckt sich dieser Wert mit meinem Gefühl - an Tagen mit einem Wert über 4,0 fühle ich mich meist tatsächlich frischer und leistungsfähiger. Ältere Systeme verfügen nicht über diese zusammengefasste Angabe zur Schlafqualität, sondern zeigen in erster Linie die Dauer und die Unterbrechungen an; speziell bei Garmin kommt noch eine Anzeige zu den allgemeinen nächtlichen Bewegungen hinzu.

  • Hier wird der A370 mit dem Smartphone gekoppelt. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Der Polar A370 misst den Puls mit Hilfe von zwei LEDs. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Das kleine Display des Fitbit Alta HR zeigt nur die nötigsten Daten, auf Wunsch auch die Uhrzeit. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Alta HR messen zwei LEDs und ein Sensor die Herzfrequenz. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Morgens kann der Besitzer des Trackers von Fitbit gleich einen Blick auf seine Schlafdaten werfen. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Auswertung der Schlafdaten des Polar A370 (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Auch das Feedback des Nutzers wird von Polars A370 berücksichtigt. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Der Alta HR wird zum Aufladen in das proprietäre Ladekabel eingeklemmt.  (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Fitbit zeigt in der Hauptübersicht den Verlauf der vier Schlafphasen. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Der Vergleich mit den eigenen Durchschnittswerten offenbart mögliche aktuelle Defizite. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Auch interessant: ein Vergleich mit anderen Nutzern von Fitbit. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Auch bei Fitbit gibt es eine Wochenübersicht. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Die Erklärungen der Schlafphasen sind kurz, aber nachvollziehbar. (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Die Gesamt-Tagesübersicht in der App von Fitbit (Bild: Fitbit/Screenshot: Golem.de)
  • Die Auswertung der Schlafdaten auf Polar Flow. (Bild: Polar/Screenshot: Golem.de)
  • Die App von Polar zeigt detaillierte Schlafdaten an. (Bild: Polar/Screenshot: Golem.de)
Die Auswertung der Schlafdaten auf Polar Flow. (Bild: Polar/Screenshot: Golem.de)
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Noch einen Schritt weiter geht der Alta HR mit seiner Auswertung. Der Tracker orientiert sich an den Schlafphasen, wie sie auch zu wissenschaftlich-medizinischen Zwecken bei einer Polysomnographie gemessen werden. Der Schlaf wird von den Servern von Fitbit in vier Phasen unterteilt: Wachphase, REM-Phase sowie Leichtschlaf- und Tiefschlafphase. Der Verlauf jeder dieser Phasen lässt sich in der App einzeln betrachten. Dazu gibt es kurze, aber gute Erläuterungen.

Auch hier habe ich den subjektiven Eindruck, dass die Daten erstaunlich genau sind. Eine Auswertung mit einem einzelnen Wert wie Polar liefert Fitbit nicht, stattdessen muss man sich etwas intensiver mit den Kurven beschäftigen.

Abgesehen von den Schlaffunktionen kann ich mit den Trackern die Zahl meiner Schritte erfassen, woraus beide die täglich verbrauchten Kalorien ableiten - große Unterschiede zwischen Polar und Fitbit haben sich dabei nicht offenbart. Beide messen außerdem rund um die Uhr den Puls am Handgelenk.

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Fitbit macht das wirklich ständig, bei Polar erfolgt die Messung je nach Bewegungsintensität. Wenn ich ruhig auf dem Sofa sitze und fernsehe, misst der A370 die Herzfrequenz nur alle paar Minuten - das finde ich völlig ausreichend. Die Angaben zum täglichen Höchst- und Tiefstpuls bei Polar erscheinen mir etwas sinnvoller als der nicht immer nachvollziehbare Ruhepuls beim Alta HR.

Größere Unterschiede zwischen beiden Geräten gibt es beim Erfassen von Trainingseinheiten. Bei Polar kann ich eine Runde joggen, eine Radtour oder ein Krafttraining per Tastendruck manuell starten. Beim Alta HR von Fitbit geht das nicht. Stattdessen muss ich mich darauf verlassen, dass die Algorithmen des Geräts den Sport inklusive der Start- und Endzeit automatisch erkennen. Das funktioniert prima beim Laufen, aber so gut wie gar nicht beim Krafttraining. Es gibt bei Fitbit ein paar Workarounds per App, die sind aber unnötig kompliziert und fehlerbehaftet.

Keiner der beiden Tracker verfügt über ein eingebautes GPS-Modul, sie können für Ortsdaten aber die Satellitendaten eines per Bluetooth gekoppelten Smartphones verwenden - etwa, um den genauen Streckenverlauf einer Wanderung zu erfassen. Das klappt bei den Geräten beider Hersteller gut, aber die Umsetzung bei Polar finde ich wesentlich besser. Unter anderem, weil ich das Aufzeichnen des Trainings oder eben der Wanderung direkt am Tracker starten kann und nicht das Handy aus der Tasche kramen muss.

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 Ohne Cloud keine AuswertungVerfügbarkeit und Fazit 
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Bassa 28. Aug 2017

Wenn Dein Kater nicht gerade ein Säbelzahntiger ist, dann wird sich das nicht ändern. In...

nopy 27. Aug 2017

Naja, ich hab eigentlich genau verstanden, was er meint. Er hat immerhin einen Smiley...

Test_The_Rest 23. Aug 2017

Und woher weiß der Wecker, daß Du wirklich gerade im leichten Schlaf bist, ohne...

0xDEADC0DE 23. Aug 2017

Halte ich für einen Myhtos, außer man bekommt davon Sodbrennen, dann sollte man das...

Test_The_Rest 23. Aug 2017

Um zu Laufen und Rad zu fahren braucht man aber gar keine Polar M400 -.- Maximal ein Paar...



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