Polar V800: Sportuhr für Triathlon und Erholungsphasen

Polar hat ein neues Spitzenmodell vorgestellt: Die Sportuhr V800 soll fürs Radfahren, Laufen und Schwimmen geeignet sein - aber auch die Daten im Alltag erfassen und auswerten können.

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Polar V800
Polar V800 (Bild: Polar)

Ambitionierte Freizeitsportler und Profis haben bislang ein kleines Problem: Zwar können sie ihre Fitnessdaten während des Trainings aufzeichnen. Aber wenn sie nach dem Halbmarathon dann noch einen langen Einkaufsbummel machen, fließen die Bewegungsdaten davon nicht ohne weiteres in all die Sportkurven mit ein - das Gesamtbild wird unter Umständen verfälscht.

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Dieses Problem soll die V800 lösen, die Polar auf der Unterhaltungselektronikmesse CES 2014 in Las Vegas vorgestellt hat. Die Sportuhr ist das neue Spitzenmodell des Herstellers. Sie verfügt über einen integrierten GPS-Sensor, der mit einer Ladung bis zu 14 Stunden Training und in einem Modus mit weniger GPS-Messungen bis zu 50 Stunden lang Daten erfassen können soll. Ohne GPS-Messung zeichnet die Uhr die Bewegungen 30 Tage lang auf - was genau die Uhr dabei wie misst, verrät Polar noch nicht im Detail.

Die Herzfrequenz, einer der wichtigsten Werte, gehört jedenfalls kaum dazu: Anders als die kürzlich von Adidas vorgestellte Micoach Smart Run kann die V800 den Puls nicht optisch, sondern nur über einen Brustgurt aufzeichnen.

Ähnlich wie das bisherige Spitzenmodell RCSX5 unterstützt die V800 mehrere Sportprofile, zwischen denen nahtlos gewechselt werden kann. Auch eigene Profile soll der Nutzer anlegen können. Anders als die RCX5 verfügt die V800 auch über eine barometrische Höhenmessung und nicht nur über eine nachträgliche Auswertung der absolvierten Höhenmeter über die GPS-Daten auf Basis von Google Maps.

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Die V800 hat die gängigen Polar-Systeme zur Datenauswertung, etwa Polar Owncal. Außerdem beherrscht sie Funktionen wie Back-to-Start, die den Sportler auf seiner aufgezeichneten Route wieder an den Anfangspunkt zurückleiten.

Ungewöhnlich für Polar: Die V800 soll per Softwareupdate auch nach ihrer Veröffentlichung um weitere Funktionen erweitert werden; geplant sind unter anderem weitere Funktionen zur Leistungsmessung für Radsportler sowie Unterstützung für Smartphones, etwa bei der Anzeige von SMS oder bei den Einstellungen für die Musik.

Flow statt Personal Trainer

Soweit den bisherigen Angaben von Polar zu entnehmen ist, lädt die V800 ihre Daten über Windows- und Mac-PCs sowie über Smartphones mit Bluetooth Smart oder USB zur Archivierung und Auswertung auf das Portal Polar Flow hoch, und nicht mehr auf Polar Personal Trainer.

Flow soll zwar weiter ausgebaut werden und dürfte spätestens beim Start der V800 die gleichen Funktionen wie das alte Portal bieten, aber eine nahtlose Fortführung der Trainingsdaten wäre damit nach aktuellem Stand nicht möglich.

Die Polar V800 soll in Schwarz und Blau im April 2014 in den USA verfügbar sein und 450 US-Dollar kosten. Mit Brustgurt zur Pulsmessung sind 500 US-Dollar fällig. Zubehör wie Messinstrumente für das Fahrrad soll separat erhältlich sein und die stromsparende Bluetooth-Smart-Technologie verwenden. Das Display wird durch Gorilla Glass geschützt, das Gehäuse ist bis 30 Meter wassergeschützt. Informationen zur Verfügbarkeit in Deutschland liegen noch nicht vor.

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