Abo
  • Services:

Pokémon Go: Verbraucherschützer reichen Abmahnung gegen Niantic ein

15 Klauseln aus den Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen von Pokémon Go verstoßen gegen deutsche Gesetze - findet der Verbraucherzentrale Bundesverband (Vzbv). Die Verbraucherschützer wollen vom Entwicklerstudio Niantic bis zum 9. August 2016 eine Unterlassungserklärung.

Artikel veröffentlicht am ,
Spieler mit Pokémon-Go-Smartphone
Spieler mit Pokémon-Go-Smartphone (Bild: Olivia Harris/Getty Images)

Die Datenschutzbestimmungen und einige andere Elemente der AGB von Pokémon Go stehen schon länger in der Kritik. Jetzt will der Verbraucherzentrale Bundesverband (Vzbv) von Niantic eine Unterlassungserklärung. Bis zum 9. August 2016 soll das Entwicklerstudio eine Erklärung unterzeichnen und erklären, die kritisierten Klauseln nicht mehr zu verwenden. Falls Niantic keine Unterlassungserklärung abgibt, will der Vzbv eine Klage prüfen.

Stellenmarkt
  1. TGW Software Services GmbH, Regensburg, Teunz
  2. Tebis AG, Martinsried bei München

Das Problem bei Pokémon Go sei, dass Nutzer eine Reihe von personenbezogenen Daten und ihre Standortinformationen preisgeben müssten, was nach Ansicht der Verbraucherschützer zum Teil gegen deutsche Verbraucherrechts- und Datenschutzstandards verstößt - anonymes Spielen sei praktisch unmöglich.

Außerdem könne Niantic den einmal geschlossenen Vertrag mit dem Nutzer jederzeit abändern oder Dienste ganz einstellen. Davon betroffen wären auch Inapp-Käufe mit echtem Geld. Eine Rückerstattung sei ausgeschlossen, so der Vzbv. Weiter enthalten die Nutzungsbedingungen weitreichende Haftungs- und Gewährleistungsausschlüsse. Für die Anwendung soll kalifornisches Recht gelten. Widersprechen Verbraucher nicht rechtzeitig im Vorfeld, sollen sie bei Streitigkeiten ein Schiedsgericht in den USA anrufen.

Auch die Datenschutzerklärung verletzt nach Auffassung des Vzbv deutsches Datenschutzrecht, etwa durch schwer verständliche oder zu weitreichende Einwilligungserklärungen. So können personenbezogene Daten nach Ermessen von Niantic unter anderem an private Dritte weitergegeben werden.

Niantic hat sich zu der Unterlassungserklärung noch nicht geäußert. Normalerweise gehen US-Spielefirmen in der Öffentlichkeit erst gar nicht auf solche Vorwürfe ein, auch Unterlassungserklärungen werden in derartigen Fällen so gut wie nie unterzeichnet. Früher oder später könnte es deshalb also tatsächlich zu einem Rechtsstreit kommen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 249,00€
  2. 249,00€
  3. 264,00€

plutoniumsulfat 21. Jul 2016

Nur eine Datenschutzerklärung.

plutoniumsulfat 21. Jul 2016

Lern erst mal, vernünftig zu diskutieren, dann können wir weiterreden.

plutoniumsulfat 21. Jul 2016

Hier in Deutschland schon. Aber deswegen machst du das ja auch schön im Ausland, gell...

My1 21. Jul 2016

das problem ist eher dass Niantic einfach die daten weitergeben "darf"

herscher12 21. Jul 2016

also schwarze Aluhüte werden ja noch heißer, geh aus der sonne


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Go - Test

Das Surface Go mag zwar klein sein, darin steckt jedoch ein vollwertiger Windows-10-PC. Der kleinste Vertreter von Microsofts Produktreihe überzeigt als Tablet in Programmen und Spielen. Das Type Cover ist weniger gut.

Microsoft Surface Go - Test Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


    Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
    Neuer Echo Dot im Test
    Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

    Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
    Ein Test von Ingo Pakalski


        •  /