Pokémon Go: Safari-Event lockt Zehntausende in Westfalenpark

Der Hype der Anfangstage ist vorbei, doch auch knapp zwei Jahre nach Start des AR-Spiels mobilisiert Pokémon Go immer noch die Massen. Am Wochenende strömten Fans jeden Alters nach Dortmund zur Monster-Safari.

Artikel veröffentlicht am , Stephan Freundorfer
Der Pokémon-Event im Westfalenpark erinnerte an ein Musikfestival.
Der Pokémon-Event im Westfalenpark erinnerte an ein Musikfestival. (Bild: Stephan Freundorfer)

Für Schmetterlinge und Blütenpracht hatte an diesem Wochenende im Westfalenpark kaum jemand ein Auge. Der Blick der Menschen, die sich unablässig über die Wege und Wiesen des 70 Hektar großen Parks im Süden Dortmunds schoben, war fest auf die Displays ihrer Smartphones gerichtet. Dort nämlich tauchten in der Pokémon Go-App Monster auf, die sich sonst nur sporadisch oder überhaupt nicht in hiesigen Gefilden zeigen.

Stellenmarkt
  1. Consultant Microsoft Dynamics 365 CRM (m/w/d)
    ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, verschiedene Standorte (Home-Office)
  2. Systemadministrator IT (m/w/d)
    AMS Marketing Service GmbH, München
Detailsuche

Seit Herbst letzten Jahres veranstaltet Pokémon Go-Entwickler Niantic in aller Welt sogenannte Safari-Zone-Events, häufig in Einkaufszentren wie dem Centro in Oberhausen, aber auch in Grünanlagen wie Mitte Juli im Chicagoer Lincoln Park oder eben dieses Wochenende im Westfalenpark. Der war an allen Ecken und Enden mit Pokémon-Go-Bannern versehen, riesige offene Zelte und Reihen von Verköstigungsbuden ließen die Veranstaltung wie ein großes Musikfestival erscheinen. Doch statt Bands lockten Gemeinschaftsgefühl, Fotomöglichkeiten und billige Giveaways. Und zuvorderst natürlich rare Pokémon-Arten und -Farbvarianten.

Wie begehrlich die sind, durften Besucher wie Veranstalter in den ersten Stunden des Events leidvoll erfahren: Bis Samstagmittag wurden bereits 37.000 Pokémon-Go-Fans im Park gezählt - 50.000 lautete die zuvor geschätzte Zahl für das gesamte Wochenende, das offiziell mit 170.000 Besuchern zu Ende ging. Die Folge waren nicht nur lange Schlangen an den Parkeingängen, in denen sich wegen der Sommerhitze und des Konfiszierens größerer Getränkebehälter schlechte Laune breit machte. Es gab auch massive Netzwerkprobleme, die das Gros der Besucher mehrere Stunden lang am Spielen von Pokémon Go hinderten. Erst am frühen Nachmittag bekamen die Veranstalter die Technik in den Griff.

Als technisch stabiler, aber nicht minder überfüllt erwies sich die Dortmunder Innenstadt, wo ebenfalls jeweils von 9 bis 21 Uhr besondere Monster wie Corasonn und Ikognito auftauchten. Viele der aus ganz Europa angereisten Spieler wichen dorthin aus. Trotz der Schwächen in der Organisation dürften die meisten von ihnen den Besuch des Safari-Events nicht bereut haben und das nicht nur, weil sie schlussendlich doch mit jeder Menge neuer Pokémon im virtuellen Gepäck die Ruhrgebietsmetropole verlassen konnten, sondern auch, weil sie sich darin bestätigen lassen konnten, immer noch Teil einer riesigen Spielergemeinde zu sein. Der Hype um die AR-App mag verpufft sein, ein treues Millionenpublikum erreicht Pokémon Go aber weiterhin.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Oliver Blume
VW verwirft Trinity-Modell und plant nochmal neu

VWs Ingenieure müssen den Trinity neu planen, weil das Design bei der Konzernspitze durchgefallen ist. Zudem gibt es eine neue Softwarestrategie.

Oliver Blume: VW verwirft Trinity-Modell und plant nochmal neu
Artikel
  1. Amazon Shopper Panel: Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs
    Amazon Shopper Panel
    Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs

    Wer seinen gesamten Smartphone-Datenverkehr über Amazons Server leitet, wird mit einem monatlichen Gutschein dafür bezahlt.

  2. Bundesnetzagentur: In November gab es erneut viele Post-Beschwerden
    Bundesnetzagentur
    In November gab es erneut viele Post-Beschwerden

    In diesem Jahr hat es bereits mehr als doppelt so viele Beschwerden über die Deutsche Post gegeben wie im vorherigen Jahr.

  3. Soziale Netzwerke: Liken bei Hasspostings kann strafbar sein
    Soziale Netzwerke
    Liken bei Hasspostings kann strafbar sein

    Facebook-Nutzer, die nicht davor zurückschrecken, diskriminierende oder beleidigende oder Postings zu liken, sollten sich das gut überlegen. Denn das Drücken des Gefällt-mir-Buttons kann hier erhebliche rechtliche Folgen haben.
    Von Harald Büring

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • SanDisk Extreme PRO 1TB 141,86€ • Amazon-Geräte bis -53% • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€, AMD-Ryzen-CPUs zu Bestpreisen • Alternate: WD_BLACK P10 2TB 76,89€ • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn • Thrustmaster Ferrari GTE Wheel 87,60€ [Werbung]
    •  /