Pokémon Go: Nur 955 Schritte für die Sammelmonsterjagd

Die Auswirkungen von Pokémon Go auf die Bewegungsfreude von Spielern werden überschätzt, sagt eine Studie. Darin wurde gezählt, wie viele Schritte der typische Monsterjäger zusätzlich wegen des Augmented-Reality-Spiels geht.

Artikel veröffentlicht am ,
Spieler mit Pokémon Go in Hannover
Spieler mit Pokémon Go in Hannover (Bild: Alexander Koerner/Getty Images)

Spieler von Pokémon Go gehen pro Tag durchschnittlich 955 Schritte auf der Suche nach Monstern. Das hat zumindest die auf öffentliche Gesundheit spezialisierte Fakultät der Universität Harvard durch eine Studie herausgefunden. Die Wissenschaftler haben dazu von 1.182 Spielern im Alter von 18 bis 35 Jahren die automatisch von ihrem Smartphone erfassten Schritte ausgewertet. Und selbst diese Extrabewegung ist zumindest laut der Studie innerhalb von sechs Wochen wieder auf null zurückgefallen.

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955 Schritte sind nicht sehr viel. Der Wert entspricht etwa einem Spaziergang von zehn Minuten und dürfte noch nicht einmal für einen Kilometer reichen. Mediziner raten zu wesentlich mehr Bewegung im Alltag.

Während des großen Hypes um Pokémon Go im Sommer gab es Spekulationen, dass die Nutzer sich wegen der Sammelmonster viel draußen bewegen würden. Zu beobachten waren dann tatsächlich viele, die mit dem Smartphone in der Hand zu Fuß oder mit dem Rad die Gegend abgesucht haben. Es waren aber auch Menschen zu sehen, die nur stundenlang an besonderen Orten in Campingstühlen gesessen und auf ein seltenes Pokémon gewartet haben, etwa an der berühmt-berüchtigten Girardet-Brücke in Düsseldorf (auf der inzwischen übrigens nur noch zwei statt vier Pokéstops zu finden sind).

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chefin 14. Dez 2016

Falsch. zB ist die Arena in der Nähe einer Schule viel attraktiver als die draussen am...

0xDEADC0DE 14. Dez 2016

Und die Daten fälschen, da es zusätzliche Bewegung ist. Was anderes wäre es, wenn jemand...

0xDEADC0DE 14. Dez 2016

Gehirne "verfallen" nicht, wenn man sie nicht beansprucht und umgekehr lässt sich...

quineloe 14. Dez 2016

Diese bahnbrechende Erkenntnis ist genau das, worauf der gute Ruf der Harvard Uni...



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