Pokémon Go: Niantic entwickelt eigenes soziales Netzwerk

Unter dem Namen Campfire arbeitet Niantic an einem sozialen Netzwerk, in dem sich die Spieler von Pokémon Go treffen können.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Artwork von Campfire
Artwork von Campfire (Bild: Niantic)

Im Firmenblog kündigt Niantic, Entwickler und Betreiber von Augmented-Reality-Spielen wie Pokémon Go, ein soziales Netzwerk für die Nutzer der hauseigenen Apps an.

Stellenmarkt
  1. PostgreSQL Datenbankadministrator (w/m/d)
    parcIT GmbH, Köln
  2. IT Information Security Analyst (m/w/d)
    Hirschvogel Holding GmbH, Denklingen
Detailsuche

Das Netzwerk trägt den Namen Campfire. Es soll den Spielern unter anderem ermöglichen, ihre Position auf einer Weltkarte anzuzeigen und sich für Events innerhalb der Spiele zu verabreden.

Der Dienst soll zunächst für die bei Niantic selbst entwickelten Games zur Verfügung stehen. Später sollen ihn auch Entwickler verwenden können, die ihre Apps auf Niantics Technologie-Plattform aufsetzen.

Niantic-Chef John Hanke sieht Campfire auch als Gegenentwurf zum Konzept einer virtuellen Metaverse-Welt von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. "Wir wollen Technologie nutzen, um etwas Magie zur Welt hinzuzufügen", sagte Hanke am Dienstag.

Golem Karrierewelt
  1. Automatisierung (RPA) mit Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03./04.11.2022, Virtuell
  2. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    29.09.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

"Die Welt ist ein ziemlich cooler Ort", fügte Hanke hinzu. Er hofft auf neue AR-Brillen, bei denen digitale Inhalte direkt ins Blickfeld der Nutzer eingeblendet werden. Unter anderem Apple soll an derartiger Hardware arbeiten.

Die hauseigene AR-Technologie will Niantic mit der Fähigkeit ausbauen, die Position eines Nutzers an einem Ort bis auf den Zentimeter genau zu bestimmen. Möglich wird das durch Scans der Umgebungen und 3D-Modelle, so dass die Kamera erkennen kann, wo sich das Smartphone gerade befindet.

Mehr Präzision vorerst in sechs Städten

Mit der Technik namens Lightship Visual Positioning System (VPS) sollen eingeblendete digitale Objekte präziser an die Umgebung angepasst werden und mit ihr interagieren. Auch sollen virtuelle Objekte in den Apps für mehrere Nutzer an exakt demselben Ort angezeigt werden.

Die Funktion ist zunächst an 30.000 Stellen in den Orten San Francisco, Los Angeles, New York, Seattle, London und Tokio verfügbar und soll bis Jahresende auf mehr als 100 Städte weltweit ausgeweitet werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Exchange Server von gut versteckter Hintertür betroffen

Sicherheitsforscher haben eine Backdoor gefunden, die zuvor gehackte Exchange-Server seit 15 Monaten zugänglich hält.

Microsoft: Exchange Server von gut versteckter Hintertür betroffen
Artikel
  1. Wochenrückblick: Solide Leistung
    Wochenrückblick
    Solide Leistung

    Golem.de-Wochenrückblick Der M2-Chip im Test und Neues von Sony und VW: die Woche im Video.

  2. US-Streaming: Immer mehr Netflix-Abonnenten kündigen nach einem Monat
    US-Streaming
    Immer mehr Netflix-Abonnenten kündigen nach einem Monat

    Netflix hat zunehmend Probleme, neue Abonnenten zu halten. Der Anteil an Neukunden, die nach einem Monat wieder kündigen, steigt.

  3. Ayn Loki Zero: Dieses PC-Handheld kostet nur 200 US-Dollar
    Ayn Loki Zero
    Dieses PC-Handheld kostet nur 200 US-Dollar

    Es ist das bisher günstigste Modell in einer Reihe von vielen: Der Loki Zero mit 6-Zoll-Display nutzt einen Athlon-Prozessor mit Vega-Grafik.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u. a. G.Skill Trident Z Neo 32 GB DDR4-3600 149€ und Patriot P300 512 GB M.2 39€) • Alternate (u. a. Acer Nitro XZ270UP QHD/165 Hz 246,89€ und Acer Predator X28 UHD/155 Hz 1.105,99€) • Samsung GU75AU7179 699€ • Kingston A400 480 GB 39,99€ • Alterrnate Weekend Sale [Werbung]
    •  /