Pokémon Go: Keine Monsterjagd mit Root und Jailbreak mehr

Der Pokémon-Go-Entwickler Niantic sperrt mit der aktuellen Version des Spiels Nutzer aus, die ihr Android-Smartphone gerootet oder ihr iPhone mit einem Jailbreak versehen haben. Damit will das Team offenbar gegen Bots und Scraper vorgehen. Die Versionen 0.37.0 für Android beziehungsweise 1.7.0 für iOS bringen weitere Veränderungen und neue Features [ Ankündigung auf der Facebook-Seite(öffnet im neuen Fenster) ].

So kommt die bereits angekündigte Buddy-Pokémon-Funktion , mit der Nutzer ein Pokémon als dauerhaften Begleiter auswählen können. Außerdem soll es einfacher werden, kleinere Pokémon auf dem Bildschirm auszuwählen. Auch Pokémon Go Plus wurde den Angaben der Entwicklern zufolge verbessert.
Aufregung um Jailbreak-Sperre
Für die meisten Diskussionen dürfte jedoch die angekündigte Jailbreak-Sperre sorgen. Niantic ist dafür bekannt, hart gegen Cheater und Urheberrechtsverletzungen vorzugehen. Welche konkreten Angriffe Niantic mit der neuen Sperre verhindern will, ist nicht klar. Die Sperre könnte für Nutzer zum Problem werden, die sich ein Custom-Rom aufgespielt haben. Reddit-Nutzer berichten, dass es eine Lösung gebe: Mit Mod Magisk(öffnet im neuen Fenster) kann unter Android der Root ohne Neustart aktiviert oder deaktiviert werden, damit lasse sich das Spiel austricksen, schreiben die Nutzer.
Die Nutzerzahlen von Pokémon Go gehen nach der anfänglichen Euphorie offenbar zurück. Auch wenn es keine verlässlichen Zahlen gibt, scheint der große Hype vorbei. Die von Niantic eingeführte Sperre könnte dazu beitragen, dass noch mehr Nutzer vom Spiel abwandern.