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Wir fangen ein Pokémon in Pokémon Go.
Wir fangen ein Pokémon in Pokémon Go. (Bild: Golem.de / Foto: Michael Wieczorek)

Wenig einsteigerfreundlich

Während die Pokémon-Spiele auf Nintendos Handhelds sich stets ausführlich in Tutorials erklärten, ist Pokémon Go nicht einsteigerfreundlich. Zwar erläutert uns das Spiel, wie wir Pokémon fangen oder im Level aufsteigen, wichtige Details lässt es aber häufig aus. So lernen wir erst beim Plausch mit anderen Spielern, die wir an sogenannten Gyms treffen, die vielen Feinheiten, die einen guten Trainer ausmachen.

Pokémon-Duplikate sollten zum Beispiel immer zum Professor transferiert werden, um im Gegenzug Süßigkeiten zu bekommen. Die Süßigkeiten werden gemeinsam mit Sternenstaub (den wir durch Levelaufstiege erhalten) investiert, um die Pokémon weiterzuentwickeln. Die Stärke der Monster wird in einem Wert über ihrem Kopf angezeigt.

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Die Poké-Eier, die wir manchmal auffinden, müssen manuell einem Brutkasten zugewiesen werden. Auch das verschweigt uns das Spiel. Nach einer definierten Zahl zurückgelegter Kilometer entschlüpfen den Eiern ebenfalls Pokémon, oft mit einer alternativen angeborenen Spezialattacke. Wir empfinden die Kilometermessung im Spiel als äußerst ungenau. Fünf zurückgelegte Kilometer in Google Maps entsprechen 2,7 Kilometern in Pokémon Go. Vielleicht stimmt da die Umrechnung von Meilen und Kilometern noch nicht?

Nur mit unseren stärksten Pokémon haben wir in den eigentlichen Kämpfen in den Gyms überhaupt eine Chance. Ab Level 5 entscheiden sich Spieler für eines von drei Teams: Rot, Gelb oder Blau. Fortan erobern sie stellvertretend für das gewählte Team die Gyms und färben sie entsprechend ein. Nach der erfolgreichen Einnahme eines Gyms kann ein eigenes Pokémon dort hinterlassen werden, um Wache zu stehen. Erst wenn es von einem anderen Spieler besiegt wurde, kehrt es wieder zum Spieler zurück.

Enttäuschende Kämpfe

Apropos Kämpfe: Sie sind aktuell die größte spielerische Enttäuschung. Nur wildes Tappen mit dem Finger auf das gegnerische Pokémon, etwas Ausweichen zur Seite und die Aktivierung einer einzigen Spezialfähigkeit sind hier gefragt. So entscheidet eigentlich nur die Wahl des richtigen Pokémon vor dem Kampf und dessen Kampfstärke den Ausgang. Wie bisher sind Vögel zum Beispiel besonders effizient gegen Insekten. Elektrische Pokémon teilen Extraschaden gegen Wasser- oder Flug-Pokémon aus.

Viele bekannte Spezialfähigkeiten sind zwar in Pokémon Go integriert. Spieler haben allerdings immer nur Zugriff auf eine einzige. Hier wurde das Spiel gegenüber den Handheld-Varianten deutlich simplifiziert - vielleicht um eine größere Gruppe von Nicht-Spielern nicht zu überfordern.

 Pokémon Go im Test: Hype in der Großstadt, Flaute auf dem LandLand-Flaute und Bugs 

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Elgareth 21. Jul 2016

In welcher Stadt denn? Sowas ist mir ja noch nie passiert, weder am Smartphone noch am...

Moe479 20. Jul 2016

ja genau, völlig neue erfahrungen warten auf euch, die ohne nie zustande gekommen wären...

TheUnichi 20. Jul 2016

Ja, eine Partnerschaft. Die hatten sie z.B. auch mit AXA und das ist auch was anderes...

franzbauer 20. Jul 2016

Schlechtestes Portal in Saarbrücken! Name: "Heimgehen", Foto nur irgend etwas dunkles...

quineloe 19. Jul 2016

Ja, es ist tatsächlich Dating https://i.imgur.com/GcrBipY.jpg :D



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