Abo
  • Services:

Pointer Events: Microsoft beteiligt sich an Webkit

Es ist nur ein kleiner Patch, aber ein deutliches Zeichen: Microsoft hat einen Beitrag für die Browserengine Webkit eingereicht, auf der unter anderem Apples Browser Safari und Google Chrome basieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Webkit soll Microsofts Pointer Events unterstützen.
Webkit soll Microsofts Pointer Events unterstützen. (Bild: Webkit.org)

Microsoft beteiligt sich an der Entwicklung von Webkit, allerdings mit dem Ziel, den eigenen Browser Internet Explorer zu stärken. Microsoft hat einen Patch für Webkit eingereicht, der dem Browser Unterstützung für Pointer Events verschafft, die derzeit vom W3C auf Vorschlag von Microsoft entwickelt werden.

Stellenmarkt
  1. Aareal Bank AG, Wiesbaden
  2. VEGA Grieshaber KG, Schiltach

Mittels Pointer Events kann ein Browser Web-Apps Maus- und Multitouch-Ereignisse zur Verfügung stellen. Das kann Webkit zwar seit langem, aber eben nicht entsprechend der von Microsoft initiierten Spezifikation für Pointer Events.

Die Pointer Events sind bereits der zweite Versuch des W3C, einen Webstandard für Toucheingaben zu entwickeln. Der erste, Touch Events genannt, scheiterte an Apple. Denn die Touch Events waren nach dem Vorbild der von Apple in Webkit genutzten Touch Events modelliert. Apple wollte seine die Touch Events betreffenden Patente aber nicht zur Verfügung stellen, womit der Versuch, daraus einen Webstandard zu machen, gescheitert war.

Und auch an der Arbeitsgruppe für Pointer Events beteiligt sich Apple nicht, so dass es derzeit unwahrscheinlich scheint, dass Webkit die Spezifikation unterstützen wird. Für Microsoft ist das ein Problem, denn viele mobile Webseiten sind auf Webkit optimiert und nutzen die dort vorhandenen Touch Events, die Microsofts Browser Internet Explorer aus rechtlichen Gründen aber nicht unterstützen kann. Und solange Apple den neuen Standard nicht ebenfalls unterstützt, sind die Anreize für Entwickler gering, ihre Web-Apps umzubauen.

Und so hat Microsoft über seine Tochter Microsoft Open Technologies nun seinerseits Webkit um Unterstützung für Pointer Events erweitert, in der Hoffnung, auf diesem Weg dafür zu sorgen, dass auf Webkit basierende Browser möglichst bald Pointer Events unterstützen. Allerdings merkt Microsoft-Entwickler Scott Blomquist an, dass der Code noch nicht fertig ist.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Anonymer Nutzer 21. Dez 2012

Leider ist bei Appleusern sehr viel Geld zu holen, so dass leider kaum ein...

Anonymer Nutzer 21. Dez 2012

Wäre aber mit ziemlichen Gesichtsverlust für Microsoft verbunden - und damit eher...

Paykz0r 20. Dez 2012

Ist das wirklich so? Immerhin unterstützt Firefox mobile und Opera auch die Touch Events...

F.A.M.C. 20. Dez 2012

Da arbeiten mehrere Parteien daran: http://www.w3.org/2000/09/dbwg/details?group=59096...


Folgen Sie uns
       


Apple WWDC 2018 Keynote in 11 Minuten - Supercut

Im Supercut zur WWDC 2018 zeigen wir in zehn Minuten, was Apple Entwicklern und Nutzern von iOS 12, MacOS Mojave und WatchOS 5 und TvOS präsentiert hat.

Apple WWDC 2018 Keynote in 11 Minuten - Supercut Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  2. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge
  3. VR-Brillen Google experimentiert mit Lichtfeldfotografie

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

    •  /