Abo
  • Services:

Verzerrte Sounds sind die Stärke des Poets One

Der British-Classic-Amp erinnert vom Klang her an frühe Marshall-Amps wie den Plexi und liefert eine tolle Verzerrung. Wie bei den Amps British Modern und US High Gain ist mit dem British Classic kein unverzerrter Sound möglich: Bei einem Gain-Wert von unter drei Prozent klingt die Amp-Simulation viel zu dumpf, ab dann setzt bereits die Verzerrung ein. Diese ist unserer Meinung nach auch nicht mehr im Bereich leicht verzerrten Blues Rocks einzuordnen, sondern klingt bereits nach klassischem Rock der 1960er und 1970er Jahre.

  • Der Prototyp des Poets One kommt in einem sauber gedruckten Gehäuse, das den Blick auf das gut verarbeitete Innenleben freilässt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Poets One ist ein kleiner Gitarrenvorverstärker, der vier verschiedene Amp-Modelle und sechs Speicherplätze hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Effektgerät ist sehr sauber verarbeitet, der Hersteller verwendet hochwertige Komponenten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • DIe Status-LEDs zeigen dem Nutzer an, welcher Preset aktiviert ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Plexiglasscheibe wird beim finalen Produkt dicker als beim Prototyp sein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Klinkenbuchsen sind geschlossen, ebenso die Fußschalter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Platinen sind sauber bestückt und übersichtlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Poets One im Einsatz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Programmiert wird der Poets One per Bluetooth über eine App. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Poets One im Einsatz (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Diesen Sound beherrscht der British Classic aber ausgezeichnet, unserer Meinung nach ist die Amp-Emulation die beste des Poets One. Bei niedrigem Gain-Wert ist die Verzerrung schön trocken, bei zunehmendem Gain wird das Sustain länger und der Sound satter. Für klassischen Rock ist das Amp-Modell ideal.

British Modern mit gutem Sustain

Der Amp British Modern packt vom Gain her noch eine Schippe drauf und erinnert uns an Hard-Rock- und Metal-Bands der 1980er Jahre - beispielsweise Judas Priest, Iron Maiden oder auch Dokken. Diese Verstärkeremulation kann auch gut für Gitarrensoli verwendet werden, wenn die Mitten aufgedreht werden. Dann setzt sich der Sound gut durch, bei weit aufgedrehtem Gain bietet British Modern zudem ein schönes Sustain.

Wer modernen Metal mag, wird das letzte Amp-Modell schätzen: US High Gain. Hier ist von vornherein ein Mitten-Scoop eingebaut, das heißt, die Mitten sind absichtlich niedrig eingestellt. Dadurch gibt es den für modernen Metal charakteristischen Klang, der sich mit einer Erhöhung der Mitteneinstellung etwas verringern lässt.

Nach Metal klingt diese Amp-Emulation aber durchweg, auch hier ist kein Sound möglich, der auch nur im Entferntesten unverzerrt ist. Für unseren Geschmack bietet US High Gain aber etwas zu wenig Tondefinition, was aber auch an unseren musikalischen Präferenzen liegen kann.

 Einfache Programmierung per AppVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 119,90€

blariog 31. Jul 2017

Da stimme ich zu. Ich hab den Artikel mit viel Interesse (aber wenig verstanden) gelesen...

cran 28. Jul 2017

bis das Wort "Smartphone-App" fiel. Sowas von unsexy. Damit reiht sich der Preamp in die...

tk (Golem.de) 27. Jul 2017

Ja, die Amp-Modelle haben nichts mit der App zu tun - diese dient nur dazu, deren...

sushbone 26. Jul 2017

Denke auch, authentisch wird er kaum klingen, dafür stecken andere viel mehr Aufwand und...

Flexy 25. Jul 2017

Es muss nicht mal Vollröhre sein, wenn man die Enstufe nicht direkt in die Übersteuerung...


Folgen Sie uns
       


Command and Conquer (1995) - Golem retro_

Grünes Gold, Kane und - jedenfalls in Deutschland - Cyborgs statt Soldaten stehen im Mittelpunkt aller Nostalgie für Command & Conquer.

Command and Conquer (1995) - Golem retro_ Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Slighter im Hands on Wenn das Feuerzeug smarter als der Raucher ist
  2. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant
  3. Hypersense-Prototypen ausprobiert Razers Rumpel-Peripherie sorgt für Immersion

Nubia Red Magic Mars im Hands On: Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro
Nubia Red Magic Mars im Hands On
Gaming-Smartphone mit Top-Ausstattung für 390 Euro

CES 2019 Mit dem Red Magic Mars bringt Nubia ein interessantes und vor allem verhältnismäßig preiswertes Gaming-Smartphone nach Deutschland. Es hat einen Leistungsmodus und Schulter-Sensortasten, die beim Zocken helfen können.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. ATH-ANC900BT Audio Technica zeigt neuen ANC-Kopfhörer
  2. Smart Clock Lenovo setzt bei Echo-Spot-Variante auf Google Assistant
  3. Smart Tab Lenovo zeigt Mischung aus Android-Tablet und Echo Show

    •  /