Abo
  • Services:

Poets One: Analoger Gitarren-Preamp mit Bluetooth-Anbindung vorgestellt

Wenn Vater und Sohn keinen rein analogen Gitarren-Preamp mit Smartphone-Anbindung finden, bauen sie eben selber einen: Mathias und Alex Poets suchen aktuell per Crowdfunding Unterstützer für ihren vierkanaligen Vorverstärker mit sechs Speicherplätzen und Steuerungsmöglichkeit per Smartphone-App.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Vorverstärker poets One
Der Vorverstärker poets One (Bild: Poets)

Die Tüftler Mathias und Alex Poets haben mit dem poets One einen Gitarren-Vorverstärker vorgestellt, der einen rein analogen Signalweg hat, sich allerdings per Smartphone über eine Bluetooth-Verbindung einstellen lässt. Für das Projekt suchen Vater und Sohn per Crowdfunding Unterstützer.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe, Ettlingen
  2. brandung GmbH & Co. KG, Köln-Ehrenfeld

Der poets One ist so groß wie ein Bodeneffekt und lässt sich einfach vor einen Verstärker schalten. Aufgrund der geringen Größe und der Möglichkeit, das Gerät mit einer 9-Volt-Batterie betreiben zu können, dürfte sich der poets One problemlos in eine bestehende Effektkette integrieren lassen.

  • Der poets One hat sechs Preset-Plätze und verfügt über vier verschiedene Amp-Modelle. (Bild: Poets)
  • Die Presets werden über ein Smartphone programmiert, das per Bluetooth mit dem kleinen Effektgerät verbunden ist. (Bild: Poets)
  • Über eine eigene App lassen sich die Verstärkermodelle einstellen. (Bild: Poets)
Der poets One hat sechs Preset-Plätze und verfügt über vier verschiedene Amp-Modelle. (Bild: Poets)

Der Vorverstärker hat insgesamt vier Kanäle, deren Signale ausschließlich analog erzeugt werden - digitales Modelling wie etwa bei Fenders Mustang GT-40 findet nicht statt. Als Verstärkermodelle stehen zur Verfügung: Texas Twang, inspiriert von den Tweed-Amps der 1950er Jahre, British Classic, der an Marshalls Plexi und Super Lead angelehnt ist, British Modern, ein High-Gain-Sound der 1980er Jahre, und US High Gain, ein stark verzerrender Sound, der an die Metal-Bands der 1990er erinnert.

Sechs Speicherplätze für vier Amp-Modelle

Die vier Verstärkermodelle können auf insgesamt sechs Speicherplätzen abgelegt werden. An Bedienmöglichkeiten hat das Effektgerät selbst nur zwei Fußschalter: Einen Bypass-Schalter, der in ausgeschaltetem Zustand das Signal direkt weiterleitet, und einen Preset-Wahlschalter. Um das Pedal zu programmieren und den Klang anzupassen, benötigt der Nutzer ein Smartphone.

Über eine eigene, übersichtlich aufgebaute App sollen Nutzer die sechs Preset-Plätze programmieren können. In einem Demovideo zeigen die Macher, wie sich die einzelnen Verstärkermodelle auswählen und die Klangcharakteristika verändert werden können. Die Übertragung der Einstellungen erfolgt dabei in Echtzeit. Um Batterie zu sparen, lässt sich die Bluetooth-Verbindung auch ausschalten.

Perks mit Gerät momentan ab 230 Euro erhältlich

Das Finanzierungsziel des poets One liegt bei 19.900 Euro, erste Vorabmodelle gibt es bereits. Aktuell müssen Kickstarter-Mitglieder 230 Euro zahlen, um das Projekt zu unterstützen und - im Falle einer erfolgreichen Umsetzung - einen poets One zu erhalten. Momentan sind knapp über 3.600 Euro zusammengekommen, das Projekt läuft noch bis zum 17. August 2017. Der poets One soll bei erfolgreich verlaufender Kampagne in Deutschland gebaut werden.

Generell bedeutet eine erfolgreich abgeschlossene Crowdfunding-Kampagne nicht, dass Unterstützer das Projekt tatsächlich erhalten. Mit der Unterstützung kaufen Nutzer das Produkt nicht, sondern finanzieren lediglich die Macher.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-58%) 24,99€
  2. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€

Suzy Creamcheese 23. Jun 2017

den vergleich mit deinem übungscombo mag ich bezweifeln ... außer da steht vorn...

Suzy Creamcheese 23. Jun 2017

wie oben schon geschrieben, das gitarrensignal wird nicht digitalisiert


Folgen Sie uns
       


Intel NUC8 - Test

Winzig und kraftvoll: der NUC8 alias Hades Canyon.

Intel NUC8 - Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
Indiegames-Rundschau
Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Grafikwucht beim ganz großen Maus-Abenteuer oder lieber Simulationstiefe beim Mischen des Treibstoffs für den Trabbi? Wieder haben Fans von Indiegames die Qual der Wahl - wir stellen die interessantesten Neuheiten vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  2. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  3. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

Ryzen 7 2700X im Test: AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel
Ryzen 7 2700X im Test
AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel

Der neue Ryzen 7 2700X gehört zu den schnellsten CPUs für 300 Euro. In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs
  2. AMD-Prozessor Ryzen-Topmodell 7 2700X kostet 320 Euro
  3. Spectre v2 AMD und Microsoft patchen CPUs bis zurück zum Bulldozer

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

    •  /