Podcast Besser Wissen : Wunderakkus und das Akkuwunder


Akkus als solche sind schon ein kleines Wunder: Sie speichern Energie und geben sie bei Bedarf wieder ab, dabei lassen sie sich immer wieder aufladen. Im 18. Jahrhundert kam es bei der Entdeckung(öffnet im neuen Fenster) des Galvanismus(öffnet im neuen Fenster) jedoch zu einer fatalen Verwechslung von Ursache und Wirkung.
Der Forscher Luigi Galvani war nämlich davon überzeugt, dass Tiere Elektrizität freigeben, als er zwei Metallstücke an einen toten Frosch hielt. Sein Zeitgenosse Alessandro Volta hingegen interpretierte den Vorgang richtig: Nicht der zuckende Froschschenkel war elektrisch, sondern die Mischung aus Kupfer und Eisen gab Energie ab, der Kadaver zeigte lediglich ihr Vorhandensein an.
Volta wurde daraufhin die Ehre zuteil, dass die Einheitsangabe für die Spannung nach ihm benannt wurde. Seine erste eigenentwickelte Batterie aus Zink- und Kupferplättchen war jedoch weit von dem entfernt, was wir heute in unseren Smartphones verwenden.
Diese auf Lithium basierenden Akkus wurden rund zwanzig Jahre lang ab den 1970ern erforscht, bis es in den 1990ern die ersten in Massenproduktion gefertigten Modelle in Videokameras schafften.
In unserem Podcast beschäftigen wir uns mit den aktuellen Entwicklungen , die ohne teure und aufwendig abzubauende Komponenten auskommen. Wir werfen jedoch auch einen Blick auf die unzähligen unrealistischen , betrügerischen(öffnet im neuen Fenster) und der Esoterik(öffnet im neuen Fenster) nahestehenden Ideen, die in den vergangenen Jahren Schlagzeilen machten.
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