Podcast Besser Wissen : Womit Nvidia wirklich Geld verdient


Eigentlich können Wissenschaft und Wirtschaft der Gaming-Community dankbar sein. Denn ohne deren konstanten Hunger nach immer leistungsstärkeren Grafikbeschleunigern hätten sich Firmen wie Nvidia und AMD wohl kaum zu Innovationstreibern entwickelt.
Die schnellen parallelen Berechnungen, die für immersive 3D-Spielegrafiken seit den 1990ern benötigt werden, sind nämlich auch Grundlage für viele Projekte in Forschung und Entwicklung. So basiert der aktuelle KI-Boom hardwareseitig maßgeblich auf den Datacenter-Grafikprozessoren von Nvidia.
Dass sich damit auch viel Geld verdient lässt, versteht sich von selbst. Nvidia hat seine Gewinne in den letzten Quartalen kontinuierlich gesteigert und nimmt inzwischen mehr Geld durch Profi-Hardware ein als mit der ehemaligen Geschäftsbasis der PC-GPUs. Schätzungen von Margen, die sich mindestens im dreistelligen Bereich befinden, erklären das starke Umsatzwachstum im Datacenter-Segment.
Konkurrenz hat das Unternehmen derzeit kaum zu fürchten. Zwar arbeiten sowohl AMD als auch Intel seit Jahren an professionellen GPUs, aber durch die Standardschnittstelle CUDA hat Nvidia ein Alleinstellungsmerkmal. Das dürfte auch den aufstrebenden Wettbewerbern aus China den Start erschweren, wenngleich erste Berichte über Hardware von Huawei viel versprechen.
Wir unterhalten uns im Podcast mit Dimitar Mitev über die Geschichte hinter dem derzeitigen Boom und wagen einen Ausblick in die Zukunft der Grafik- und KI-Beschleuniger.
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