Podcast Besser Wissen : Wie das Telefon smart wurde


Vor 40 Jahren habe er das Smartphone in Form eines kabelgebundenen, programmierbaren Systems für die US-amerikanischen Bell Labs, die Forschungsabteilung der Telefongesellschaft AT&T erfunden, behauptet(öffnet im neuen Fenster) der Ingenieur Norman Petty. Der Gryphon(öffnet im neuen Fenster) getaufte Prototyp soll neben der üblichen Telefonie und Videotelefonie datenbasierte Funktionen gehabt haben.
Die Besonderheit: Das programmierbare System verzichtete auf die damals übliche Telefonanlage, um Rufweiterleitungen oder andere Komfortfunktionen auszuführen. Leider gibt es außer der Webseite von Norman Petty keine weiteren Informationen zu dieser frühen Entwicklung.
Besser dokumentiert sind zwei andere Smartphonevorgänger. Im Gegensatz zum Gryphon ließen diese sich sogar drahtlos benutzen. So gilt der EO Communicator(öffnet im neuen Fenster) als erster Versuch, einen markttauglichen PDA mit Funkmodem zu etablieren. Das Projekt(öffnet im neuen Fenster) des Acorn-Gründers Hermann Hauser scheiterte trotz der Unterstützung von AT&T in den USA 1994.
In Europa bemühte sich zu diesem Zeitpunkt das schwedische Unternehmen Ericsson um die Verbindung von Mobiltelefon und digitalem Assistenten. 1997 zeigte man fortgeschrittene Prototypen des GS88(öffnet im neuen Fenster) , sogar Marketingmaterial(öffnet im neuen Fenster) existierte bereits. Das GS88 war das erste Telefon, das den Namen Smart Phone trug. Es wurden jedoch nur rund 200 Geräte hergestellt.
Wieso auch IBM mit seinem ersten Telefoncomputer scheiterte, und was Nokia und RIM besser machten, besprechen wir in unserem Podcast.
Shownotes:
EO Personal Communicator(öffnet im neuen Fenster)
Das Gryphon (stationäres Smartphone von 1984)(öffnet im neuen Fenster)
IBM Simon(öffnet im neuen Fenster)
Ericsson GS88 Smart Phone Prototyp(öffnet im neuen Fenster)
Nokia Communicator 9210 im Test auf Golem.de
Blackberry Film(öffnet im neuen Fenster)
Jolla Test von Tobias Költzsch
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