PODCAST BESSER WISSEN : Geld aus der Menge - Crowdfunding


Der Sockel der Freiheitsstatue, Enzyklopädien und Konzerte - all das wurde schon vor Kickstarter spendenfinanziert. Neu ist hingegen der Umfang solcher Unternehmungen.
So konnte das Spiel Star Citizen bislang eine halbe Milliarde US-Dollar einsammeln. Dafür verspricht das Studio Cloud Imperium Games eine gigantische Weltraumsimulation - online und offline.
Während Star Citizen zumindest einige vorzeigbare Resultate vorweisen kann, sind andere große Kampagnen in den letzten zehn Jahren spektakulär gescheitert. Nicht immer handelte es sich dabei um offensichtlichen Unsinn, wie im Fall der künstlichen Kiemen von Triton(öffnet im neuen Fenster) . Deren Macher versprachen, den Traum vom Tauchen ohne Sauerstoffgerät wahrzumachen. Am Ende erstatteten sie immerhin 900.000 Dollar zurück - und starteten eine neue Kampagne, die wiederum über 200.000 Dollar einsammelte.
Ein weiteres Beispiel war die Android-basierte Spielkonsole Ouya, die als halbfertiges Produkt in unserem Test eher schlecht abschnitt .
Crowdfunding hat sich inzwischen auch für soziale Projekte und sogar für private Zwecke durchgesetzt. In den USA häufen sich beispielsweise Kampagnen, mittels derer sich schwer erkrankte Menschen einen Zuschuss zu ihrer medizinischen Behandlung erhoffen.
Die Golem.de-Redakteure Oliver Nickel, Tobias Költzsch und Martin Wolf werfen in unserem Podcast einen Blick auf schräge, betrügerische und mehr oder minder sinnvolle Crowdfunding-Kampagnen.
Ein Fehler ist uns allerdings unterlaufen: Der im Podcast erwähnte Arne Semsrott war nicht in der Partei - das ist sein Bruder Nico.
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