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Podcast Besser Wissen: Die Wikinger-Connection

Wir beleuchten ein Vierteljahrhundert Bluetooth in unserem Podcast .
/ Martin Wolf
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So sah der Namensgeber Harald Blauzahn vermutlich nicht aus. (Bild: KI-generiert mit Stable Diffusion / Golem.de)
So sah der Namensgeber Harald Blauzahn vermutlich nicht aus. Bild: KI-generiert mit Stable Diffusion / Golem.de

Bluetooth ist inzwischen 25 Jahre alt – und sein Namensgeber(öffnet im neuen Fenster) sogar schon ein Jahrtausend tot. Seit der Einführung 1998 ist nicht nur die Menge an Geräten, die es nutzen, exponentiell gestiegen, sondern auch die Anzahl der Mitglieder(öffnet im neuen Fenster) der Bluetooth Special Interest Group.

Diese Non-Profit-Organisation hat derzeit über 35.000 Mitglieder, die so Einblick in die tausende Seiten umfassenden Spezifikationen(öffnet im neuen Fenster) bekommen und das bekannte Logo nutzen dürfen.

Gegründet wurde das Gremium in den 1990er Jahren von Ericsson, Toshiba, Intel und Nokia. Diese Mitglieder bestimmen noch heute maßgeblich die Entwicklung des Standards. Als sogenannte Promoting Members kamen später auch Microsoft, Lenovo und 2015 Apple hinzu.

Wer ein Gerät nach dem Bluetooth-Standard herstellen möchte, zahlt dafür zwischen 9.000 und 42.000 US-Dollar Gebühren pro Jahr. Diese werden ab Januar 2024 erstmals seit 2006 um 15 Prozent angehoben.

Bereits 2003 wurde Bluetooth für tot erklärt – unter anderem, weil es mit dem Funkspektrum von WLAN überlappt, was zu Problemen führen kann. Die damaligen Einsatzzwecke wie drahtlose Tastaturen, Mäuse und Headsets wurden allerdings durch eine Vielzahl neuer Szenarien ergänzt.

Außerdem teilte die Nutzerschaft wohl nicht die Einschätzung(öffnet im neuen Fenster) des Kommentators: "Was ist falsch an einem kabelgebundenen Headset, das billiger, besser klingend, leichter und zuverlässiger ist – und ohne die albern blinkende LED?"

Zwanzig Jahre später erfreut sich Bluetooth ungebrochener Beliebtheit und wird in so ziemlich jedes Gerät integriert, was auch den Erfinder der smarten Kartoffel dazu bewegte, sein nicht ganz ernst gemeintes Produkt mit einer Antenne auszustatten.

Nachdem wir ein gutes Wort für den schlechten Ruf von Bluetooth eingelegt und die technischen Hintergründe näher erklärt haben, unterhalten wir uns nun über unsere Hassliebe und die Geschichte hinter dem Namen Blauzahn im Podcast.

Mit unserem Podcast Besser Wissen informieren wir unterhaltsam über Technologie- und Wissenschaftsthemen. Wir reden mit der Golem.de-Redaktion und führen Interviews mit externen Expertinnen und Experten. Pro Folge greifen wir ein spezifisches Thema auf und beleuchten es aus verschiedenen Perspektiven. Wir veröffentlichen wöchentlich neue Folgen von Besser Wissen auf Golem.de, diese sind aber auch auf den Plattformen Spotify(öffnet im neuen Fenster) , Google Podcasts(öffnet im neuen Fenster) , Deezer(öffnet im neuen Fenster) , Apple Podcasts(öffnet im neuen Fenster) und Podigee(öffnet im neuen Fenster) zu finden; der Feed ist hier(öffnet im neuen Fenster) . Wer uns abonniert, erhält Zugriff auf die aktuelle Episode, sobald wir sie veröffentlichen.

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