Podcast Besser Wissen : Die teuerste Grafikkarte der Welt


Am Anfang der Computerhistorie galten sicherlich alle Rechner als Supercomputer. Schließlich waren sie oft Einzelstücke(öffnet im neuen Fenster) , für einen speziellen Zweck entwickelt.
Spätestens mit der Verbreitung der ersten kommerziell erhältlichen Rechner setzten sich aber einige Modelle von der Konkurrenz ab. IBMs 7030(öffnet im neuen Fenster) sollte 1961 eigentlich die Ära der Supercomputer einläuten. Zumindest war er zu diesem Zeitpunkt der schnellste Rechner der Welt. Allerdings erreichte er seine ehrgeizigen Leistungsziele nicht im Ansatz und galt als ziemlicher Fehlschlag, der kaum Verbreitung fand.
In diese Bresche sprang das noch junge Unternehmen Control Data Corporation mit dem dreimal so schnellen CDC 6600(öffnet im neuen Fenster) , der ab 1964 bis zum Ende des Jahrzehnts die Geschwindigkeitskrone trug. Zudem etablierte er die Kategorie der Supercomputer mit über 100 verkauften Exemplaren an Forschungseinrichtungen. Sein Stückpreis von über 2 Millionen Dollar war enorm, aber seine Taktgeschwindigkeit von 10 MHz ermöglichte eben auch bis zu 2 Millionen Rechenoperationen pro Sekunde.
Er wurde maßgeblich von einem Mann namens Seymour Cray(öffnet im neuen Fenster) entwickelt, der nach diesem Erfolg noch großen Einfluss auf die weitere Geschichte der Supercomputer nehmen sollte. Schließlich wurde sein Nachname fast synonym mit dieser Rechnergattung.
Wir haben uns im Podcast mit Jochen Viehoff vom Heinz Nixdorf Museumsforum über seine ersten Kontakte mit einem Cray, die Ähnlichkeiten zwischen GPUs und Supercomputern und das im Museum ausgestellte Modell der Cray 2 unterhalten.













Shownotes:
Infos zum Cray 2 Supercomputer(öffnet im neuen Fenster)
Die derzeit schnellsten Computer(öffnet im neuen Fenster)
Das HNF im Netz(öffnet im neuen Fenster)
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