PODCAST BESSER WISSEN : Alles auf Band - Geschichten zur magnetischen Aufzeichung

Bereits 1898 fand der dänische Physiker und Ingenieur Valdemar Poulsen eine Möglichkeit, Töne auf magnetisiertem Stahldraht aufzuzeichnen. Es dauerte aber noch 10 Jahre, bis das Gerät fertig war(öffnet im neuen Fenster).
Es wurde als Telegraphon vertrieben, aber die Nachfrage hielt sich in Grenzen: zu leise waren die Aufzeichnungen, zu kompliziert das Medium Stahldraht. Trotzdem fand das Prinzip bis in die 1950er Jahre Anwendung – zum Beispiel bei der Archivierung von Funk- und Telefongesprächen und sogar zur Datenspeicherung(öffnet im neuen Fenster).
Flexible Tonbänder wurden erst mit der Erfindung des Magnetophons(öffnet im neuen Fenster) während des zweiten Weltkrieges in Deutschland eingesetzt. Zunächst sah man ihre Anwendung wie auch beim Stahldraht eher in der Aufzeichnung von Sprache. Das änderte sich nach dem Krieg schlagartig, als der amerikanische Radiostar Bing Crosby(öffnet im neuen Fenster) auf die Technologie aufmerksam wurde.
Ein US-Soldat hatte ein Gerät aus Deutschland mitgebracht und entwickelte zusammen mit Crosby und der Firma Ampex(öffnet im neuen Fenster) die ersten qualitativ hochwertigen Rekorder. Crosbys Interesse kam nicht von ungefähr: Er musste seine tägliche Radiosendung wegen der unterschiedlichen Zeitzonen der USA jeweils zweimal live bestreiten. Die Magnetbandaufzeichnung ermöglichte ihm nicht nur einen entspannteren Arbeitstag, sondern erlaubte es ihm auch, die gleiche Sendung an verschiedene Stationen zu verkaufen.
Wie es nach dem Erfolg des Magnetbandes für die Tonaufzeichnung weiterging und warum Videorekorder wesentlich komplizierter sind als Kassettenrekorder, erzählen die Golem.de-Redakteure Sebastian Grüner, Tobias Költzsch und Martin Wolf in unserem Podcast.
Mit unserem Podcast Besser Wissen informieren wir unterhaltsam über Technologie- und Wissenschaftsthemen. Wir reden mit der Golem.de-Redaktion und führen Interviews mit externen Expertinnen und Experten. Pro Folge greifen wir ein spezifisches Thema auf und beleuchten es aus verschiedenen Perspektiven. Wir veröffentlichen wöchentlich neue Folgen von Besser Wissen auf Golem.de, sie sind aber auch auf den Plattformen Spotify(öffnet im neuen Fenster), Google Podcasts(öffnet im neuen Fenster), Deezer(öffnet im neuen Fenster) und Apple Podcasts(öffnet im neuen Fenster) zu finden; der Feed ist hier(öffnet im neuen Fenster). Wer uns abonniert, erhält Zugriff auf die aktuelle Episode, sobald wir sie veröffentlichen.
Wir freuen uns über Feedback! Themenanregungen, Kritik und Blumensträuße nehmen wir unter podcast@golem.de entgegen.
Übrigens: Golem.de feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Wir freuen uns, dass uns so viele Leser die Treue halten. Ein Vierteljahrhundert Erfahrung ist die beste Grundlage, Neues anzustoßen. Dazu zählen auch unser neuer Newsletter Chefs von Devs mit relevanten Themen für CTOs sowie Golem Plus, das Lesern noch mehr detaillierten Input liefert.
- Anzeige Hier geht es zu den konfigurierbaren Golem-PCs bei Systemtreff Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.



