Podbike: Geschlossenes E-Bike Frikar kommt 2022 auf den Markt

Auf diesem E-Bike wird man nicht nass.

Artikel veröffentlicht am ,
E-Bike Frikar: Luxusversion mit Heizung
E-Bike Frikar: Luxusversion mit Heizung (Bild: Podbike)

Trocken fahren auch bei Regen: Das norwegische Unternehmen Podbike hat ein E-Bike entwickelt, das vor den Unbilden des Wetters schützt. Der Hersteller hat angekündigt, dass das Gefährt in diesem Jahr auf den Markt kommen soll.

Frikar nennt das Unternehmen aus Stavanger sein einsitziges Fahrzeug, das eine Mischung aus Fahrrad und Auto ist: Der Antrieb ist ähnlich dem eines E-Bikes, mit Pedalkurbel und Elektroantrieb. Aber man sitzt nicht im Freien, sondern unter einer transparenten Kuppel. Die kann bei schönem und trockenem Wetter auch abgenommen werden.

Das Frikar ist 2,30 m lang, 84 cm breit und 1,10 m hoch. Es verfügt über drei Motor-Generator-Einheiten. Zwei davon sitzen an den beiden Hinterrädern, der dritte an den Pedalen. Der Hauptantrieb hat eine Dauerleistung von 250 Watt und unterstützt wie bei einem E-Bike üblich bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Entsprechend darf das Frikar auch auf dem Radweg fahren.

Das E-Bike fährt schneller als 25 km/h

Der Antrieb ist kettenlos. Das bedeutet, es erfolgt keine direkte Kraftübertragung auf die Hinterräder. Die Pedale treiben einen Generator an. Dieser Pedalgenerator hingegen arbeitet laut Podbike "über 25 km/h hinaus". Durch kräftiges Treten könne die Geschwindigkeit des Fahrzeugs "über die Unterstützungsgeschwindigkeit hinaus steigen". Abgeregelt sei das Frikar bei einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h, die aber nur bergab erreicht werden könne.

Der Akku hat eine Kapazität von 877 Wattstunden und soll eine Reichweite von 60 bis 80 Kilometern ermöglichen. Er kann auch unterwegs geladen werden: Die beiden Motoren in den Hinterrädern können Bremsenergie rekuperieren und damit den Akku laden. In hügeligem Gelände soll sich die Reichweite durch die Rekuperation um mehr als 40 Prozent erhöhen lassen. Zudem kann ein weiterer Akku eingesetzt werden.

Günstig ist das Frikar jedoch nicht: 6.430 Euro kostet es in der Standardversion. Daneben gibt es noch eine 650 Euro teurere Ausführung mit diversen Extras. Dazu gehören unter anderem ein besser gepolsterter Sitz, eine Alarmanlage, eine Heizung und ein Scheibenwischer. Dennoch sind laut Hersteller bereits rund 3.400 der E-Bikes verbindlich bestellt.

Die ersten Frikars sollen im Laufe dieses Jahres ausgeliefert werden, ein Jahr später als geplant. Das E-Bike wird zuerst in Norwegen auf den Markt kommen. Dann soll Deutschland folgen, weil hierzulande ein großer Teil der Frikars bestellt wurde.

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HauSer 15. Jan 2022

In Deutschland auf den tollen Fahrradwegen, die sich zumindest hier in NRW meistens 30...

Stimmy 14. Jan 2022

Korrekt. Es gibt auch bei einer neuen Kette Punkte, die unter 95% Wirkungsgrad liegen...

highrider 14. Jan 2022

Zitat: "In hügeligem Gelände soll sich die Reichweite durch die Rekuperation um mehr als...

bplhkp 14. Jan 2022

Ein Lastenrad wie ein Babbö Curve ist nochmal breiter und genauso schnell - da wird...



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