• IT-Karriere:
  • Services:

Pocophone F1 im Test: Billiger geht ein Topsmartphone kaum

Xiaomi wandelt mit dem Pocophone F1 auf Oneplus' Spuren: Das Smartphone hat eine Topausstattung, der Preis von nur 330 Euro liegt dabei aber weit unter dem der Konkurrenz. Im Oberklassesegment führt aktuell kein Weg an dem Gerät vorbei, wenn Nutzer bereit für kleine Kompromisse sind.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Pocophone F1 von Xiaomi
Das Pocophone F1 von Xiaomi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Als Oneplus im Frühling 2014 das Oneplus One auf den Markt brachte, sorgte das Smartphone für einen regelrechten Hype. Grund war eine für damalige Verhältnisse sehr gute Ausstattung zu einem Preis, der unter der Hälfte des Üblichen lag - und ein Einladungssystem, das das Angebot künstlich verknappte.

In den folgenden Jahren wurden die Oneplus-Smartphones immer teurer, auch wenn das aktuelle Modell Oneplus 6 mit einem Startpreis von 520 Euro immer noch deutlich günstiger als die Konkurrenz ist. Xiaomi mit seiner neuen Untermarke Pocophone dürfte über einen derartigen Preis aber nur schmunzeln: Das neue Pocophone F1 ist in Deutschland bereits für 330 Euro zu haben, die Ausstattung ist dabei jedoch im Oberklassesegment angesiedelt.

Golem.de hat sich das Pocophone F1 im Test genauer angeschaut. Ist es im Jahr 2018 möglich, Oneplus' Coup von 2014 zu wiederholen und tatsächlich ein gutes Oberklasse-Smartphone zum niedrigen Mittelklassepreis anzubieten? Bis auf ein paar kleinere Abstriche lautet die Antwort klar: ja.

Rein äußerlich wirkt das Pocophone F1 wie eines von vielen aktuellen Geräten: ein großes, 6,18 Zoll messendes Display, Notch, Dualkamera auf der Rückseite und gute Verarbeitung - alles da. Bei genauerem Hinsehen fallen aber einige Details auf, die dem geringen Preis geschuldet sind, aber nicht zwingenderweise schlecht sein müssen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Wiesbaden
  2. operational services GmbH & Co. KG, München

Dazu zählt beispielsweise das Gehäuse aus Polycarbonat. Während andere Hersteller auf Metall oder Glas setzen, kommt das Pocophone F1 in Kunststoff. Dieser fühlt sich allerdings gut an, vergleichbar mit den früheren Nokia-Smartphones. Polycarbonat hat einige Vorteile: Anders als bei Metall werden Radiowellen nicht blockiert, anders als Glas ist das Material nicht so anfällig gegenüber Beschädigungen. Wirklich edel sieht das Pocophone F1 allerdings nicht aus - die Verarbeitung ist aber sehr gut.

  • Die mit der Dualkamera des Pocophone F1 gemachten Bilder haben eine recht starke Sättigung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera-App hat eine KI-Unterstützung, die Szenen erkennt und die Bildeinstellungen anpasst - in diesem Falle werden der Kontrast und die Sättigung erhöht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Vergleich ein mit dem Huawei P20 Pro aufgenommenes Bild, ohne KI-Unterstützung ...
  • ... und mit KI-Unterstützung, die weitaus stärker eingreift als die des Pocophone F1. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Pocophone F1, ohne KI-Unterstützung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Pocophone F1, mit KI-Unterstützung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Huawei P20 Pro, ohne KI-Unterstützung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Huawei P20 Pro, mit KI-Unterstützung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im direkten Vergleich fällt auf, wie viel bunter die Bilder des Pocophone F1 sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim P20 Pro sind die Bilder weniger stark gesättigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Dunklen macht das Pocophone F1 keinen guten Eindruck. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sehr dunkle Umgebungen sind hingegen die Stärke des P20 Pro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch beim Porträtmodus sind die Farben so kräftig, dass sie unrealistisch wirken können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Pocophone F1 von Xiaomi hat eine Dualkamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist 6,18 Zoll groß. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xiaomi verwendet ein LC-Display und keinen OLED-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Am oberen Rand ist eine breite Notch eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In dieser sind die Frontkamera und Sensoren eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera macht gute Bilder. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Xiaomi verwendet beim Pocophone F1 eine Dualkamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Pocophone F1 von Xiaomi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Polycarbonat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Xiaomi verwendet ein LC-Display und keinen OLED-Bildschirm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Beim Bildschirm verwendet Xiaomi kein OLED-Panel, sondern ein LC-Display. Dieses hat eine Auflösung von 2.246 x 1.080 Pixeln, was bei 6,18 Zoll zu einer Pixeldichte von 403 ppi führt - ausreichend, um Inhalte scharf anzuzeigen. In der Grundeinstellung sind uns die Farben etwas zu kühl, was sich in den Einstellungen aber ändern lässt. Die Helligkeit ist ausreichend, um draußen noch Inhalte erkennen zu können, wenngleich wir schon hellere Displays gesehen haben. Schauen wir schräg auf den Bildschirm, lässt die Helligkeit etwas nach. Das Display unterstützt HDR-Wiedergabe, was in unserem Test bei Youtube problemlos funktionierte, bei Netflix und Amazon Video hingegen nicht.

Am oberen Rand hat der Bildschirm eine Einbuchtung, die sogenannte Notch. In ihr sind die Frontkamera, ein Lautsprecher und ein IR-Sender für die Gesichtsentsperrung verbaut - dazu später mehr. Wie bei den aktuellen iPhones ist die Notch recht breit, nicht so schmal wie etwa beim Essential Phone. Das hat zur Folge, dass der Platz links und rechts daneben ziemlich knapp bemessen ist. Dies führt zur irritierenden Tatsache, dass wir dort in unserem gesamten Test keine Benachrichtigungssymbole sehen und dies auch nirgendwo einstellen konnten - auch dazu später mehr.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Hardware lässt kaum Wünsche übrig 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 20,49€
  2. (-70%) 5,99€
  3. 29,99€

nasenweis 06. Nov 2018

Das klingt echt nur nach Forum mimimi. Wer das Auslieferungs-Miui drauflässt anstatt...

corruption 13. Okt 2018

Ja, finde ich auch RICHTIG bescheiden, habe ein Xiaomi Redmi Note 4x und diese RGB LED...

HabeHandy 11. Okt 2018

Die Türkei & Abu Dhabi gehören Frequenztechnisch zu Europa (ITU Region 1) Die ITU...

narfomat 09. Okt 2018

muss aber mal noch nachtragen wer glaubt das MI A2 wäre camera-mässig irgendwo in der...

M.P. 05. Okt 2018

Und dies hier nicht? https://www.golem.de/news/huawei-neues-honor-8x-kostet-250-euro-1810...


Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameravergleich 2019

Der Herbst ist Oberklasse-Smartphone-Zeit, und wir haben uns im Test die Kameras der aktuellen Geräte angeschaut. Im Vergleich zeigt sich, dass die Spitzengruppe bei der Bildqualität weiter zusammengerückt ist, es aber immer noch Geräte gibt, die sich durch bestimmte Funktionen hervortun.

Smartphone-Kameravergleich 2019 Video aufrufen
Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Videoüberwachung: Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt
Videoüberwachung
Kameras sind überall, aber nicht überall erlaubt

Dass Überwachungskameras nicht legal eingesetzt werden, ist keine Seltenheit. Ob aus Nichtwissen oder mit Absicht: Werden Privatsphäre oder Datenschutz verletzt, gehören die Kameras weg. Doch dazu müssen sie erst mal entdeckt, als legal oder illegal ausgemacht und gemeldet werden.
Von Harald Büring

  1. Nach Attentat Datenschutzbeauftragter kritisiert Hintertüren in Messengern
  2. Australien IT-Sicherheitskonferenz Cybercon lädt Sprecher aus
  3. Spionagesoftware Staatsanwaltschaft ermittelt nach Anzeige gegen Finfisher

Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

    •  /