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Display und Kamera des Poco F2 Pro

Der Bildschirm ist 6,67 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixeln - Xiaomi verzichtet also auch beim Poco F2 Pro auf ein noch höher auflösendes Display. Die Farbwiedergabe lässt sich in den Einstellungen verändern, wir finden die automatische Anpassung je nach Umgebungslicht am praktischsten. Wie andere Smartphones von Xiaomi hat auch das Poco F2 Pro einen DC-Dimming-Modus, der Flackern bei niedriger Bildschirmhelligkeit verhindern soll, sowie einen systemweiten Dark Mode.

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Der Bildschirm hat eine feste Bildrate von 60 Hz. Wie bei seinen neuen Redmi-Note-9-Modellen verzichtet Xiaomi also auch beim Poco F2 Pro auf eine höhere Bildrate wie 90 oder gar 120 Hz. Andere Hersteller im vergleichbaren Preisbereich sind da weiter: Realme verbaut beim X3 Superzoom beispielsweise ein 120-Hz-Display, selbst bei den günstigeren Geräten des chinesischen Konkurrenten kommen 90-Hz-Bildschirme zum Einsatz. Angesichts der Vorteile wie flüssiges Scrolling finden wir es schade, dass Xiaomi beim Poco F2 Pro auf eine höhere Bildrate verzichtet hat.

Frontkamera stört das Display nicht

Der Bildschirm des Poco F2 Pro unterstützt HDR. Das Display füllt die Vorderseite des Smartphones nahezu komplett aus, was daran liegt, dass Xiaomi keine sichtbare Frontkamera verbaut hat. Entsprechend gibt es weder eine Notch noch ein Loch im Display, was wir sehr angenehm finden - Inhalte werden dadurch nicht beschnitten oder unterbrochen. Insgesamt gefällt uns der Bildschirm gut, was vor allem an der Farbdarstellung liegt.

  • Eine mit dem Poco F2 Pro gemachte Tageslichtaufnahme bei bedecktem Himmel (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Superweitwinkelobjektiv ermöglicht einen kleineren Bildwinkel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Teleobjektiv hat das Poco F2 Pro nicht - die in der Kamera-App anwählbare zweifache Vergrößerung ist bereits digital. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei der Fünffachvergrößerung ist dem Bild anzumerken, das es sich um einen Digitalzoom handelt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Das gleiche Motiv, aufgenommen mit dem Mi Note 10, das eine Fünffachkamera hat, jedoch weniger kostet als das Poco F2 Pro (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi Note 10 hat im Gegensatz zum Poco P2 Pro ein optisches Zweifachtele. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch die Fünffachvergrößerung ist beim Mi Note 10 optisch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelfunktion des Mi Note 10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Detailvergrößerung der mit dem Poco F2 Pro gemachten Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im Vergleich dazu die mit dem Mi Note 10 gemachte Aufnahme, die eine weniger starke Kantenschärfe und feinere Details zeigt (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Machen wir Fotos bei voller 64-Megapixel-Auflösung, verbessert sich die Kantenschärfe beim Poco F2 Pro merklich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Mi Note 10 macht mit seinen 108 Megapixeln Bilder mit weniger Artefakten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem Poco F2 Pro gemachte Makro-Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Poco F2 Pro von Xiaomi hat ein 6,67 Zoll großes Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist eine Vierfachkamera eingebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera verwendet einen 64-Megapixel-Sensor von Sony. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Frontkamera sitzt in einem ausfahrbaren Modul. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Hauptkamera und das Frontkameramodul (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite des Poco F2 Pro ist aus schimmerndem Glas gefertigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Poco F2 Pro hat einen Klinkenanschluss für Kopfhörer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Eine mit dem Poco F2 Pro gemachte Tageslichtaufnahme bei bedecktem Himmel (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die Frontkamera mit 20 Megapixeln ist in einem ausfahrbaren, rechteckigen Modul untergebracht und macht gute Bilder, auch mit unscharf maskiertem Hintergrund. Wechseln wir in der Kamera-App auf die Frontkamera, fährt diese untermalt von einem kleinen Soundeffekt und blauer LED-Beleuchtung aus - was nicht länger dauert als das Umschalten auf die vordere Kamera bei anderen Smartphones. Die Konstruktion macht auf uns einen sehr stabilen Eindruck, bei Druck auf das Modul fährt dieses zum Schutz der Kamera automatisch wieder ein.

Auf der Rückseite ist eine Vierfachkamera eingebaut, deren Hauptkamera einen Sony-Sensor mit 64 Megapixeln hat (IMX686). Standardmäßig werden vier Pixel zu einem zusammengefasst, was 16-Megapixel-Bilder mit besserer Lichtausbeute zur Folge hat. Alternativ können auch Fotos mit vollen 64 Megapixeln gemacht werden. Zusätzlich zum Weitwinkel-Hauptobjektiv hat das Poco F2 Pro eine Superweitwinkelkamera mit 13 Megapixeln, eine Makrokamera mit 5 Megapixeln und einen Tiefensensor mit 2 Megapixeln.

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Gute Tageslichtaufnahmen mit hoher Kantenschärfe

Bei Tageslicht macht das Poco F2 Pro im Standardmodus der Hauptkamera scharfe Aufnahmen, in der Detailvergrößerung wird allerdings eine recht hohe Kantenschärfe sichtbar. Dadurch werden nicht nur feine Details etwas verschluckt, es entstehen auch leichte Artefakte, die beispielsweise beim aktuell für 450 Euro erhältlichen Mi Note 10 nicht sichtbar sind. Von den Farben und der Belichtung her gefällt uns die Hauptkamera, zumal die Artefakte in der herkömmlichen Ansicht nicht sichtbar sind. Auch leichte Ausschnittsvergrößerungen sind möglich, besonders, wenn wir mit 64 Megapixeln fotografieren.

Im Superweitwinkelmodus macht das Poco F2 Pro Aufnahmen mit einem Bildwinkel von 123 Grad. Dadurch bekommen wir mehr aufs Bild. Die Detailschärfe ist - verglichen mit der Hauptkamera - aufgrund der niedrigeren Auflösung merklich geringer, allerdings ist dies auch hier in der Normalansicht ohne Vergrößerung nicht sichtbar. Die Verzerrungen am Rand halten sich in Grenzen.

Das Poco F2 Pro hat kein Teleobjektiv, für Vergrößerungen verwendet das Smartphone einen digitalen Zoom. Die Aufnahmen mit zweifacher Vergrößerung sind noch ausreichend scharf, die Kantenschärfe ist nicht zu hoch. Gehen wir allerdings beispielsweise auf eine fünffache Vergrößerung, sieht man dem Bild bereits in der Normalansicht an, dass die Gesamtschärfe nachlässt. Ein Smartphone für Zoom-Aufnahmen ist das Poco F2 Pro definitiv nicht.

8K-Aufnahmen sind unbrauchbar

Für Nachtaufnahmen steht ein separater Aufnahmemodus zur Verfügung. Dieser bringt Vorteile bei der Bilddynamik gegenüber Fotos, die wir bei Nacht mit dem normalen Aufnahmemodus machen. Videos können wir in 4K mit einer Bildrate von bis zu 60 fps und sogar in 8K mit 30 fps aufnehmen. Der 8K-Modus ist allerdings auf sechs Minuten limitiert und unseren Tests zufolge nicht alltagstauglich - was nicht am Zeitlimit liegt. Wir erhalten im 8K-Modus ausschließlich Aufnahmen mit mehr oder weniger starken Rucklern. Die 4K-Aufnahmen hingegen sind gut, praktisch ist der Zoom-Schieber am rechten Bildrand.

Insgesamt betrachtet macht die Kamera des Poco F2 Pro gute Bilder, die Konkurrenz kann sie allerdings nicht ausstechen. Angesichts des relativ niedrigen Preises des Smartphones ist die Kamera einer der Punkte, an denen Xiaomi wohl etwas gespart hat. Das Poco F2 Pro hat kein Teleobjektiv, zudem kommen keine Samsung-Sensoren wie bei anderen Xiaomi-Smartphones zum Einsatz. Schlecht ist die Kamera des Poco F2 Pro insgesamt aber nicht.

Nicht gespart hat Xiaomi beim SoC: Zum Einsatz kommt Qualcomms aktuelles Topmodell.

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 Poco F2 Pro im Test: Xiaomis Preis-Leistungs-Knaller mit kleinen EinschränkungenSoC und restliche Hardware des Poco F2 Pro 
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loktron 16. Jun 2020

abgesehen vom für viele Leute unbrauchbaren Fingerabdrucksensor (siehe Foren)

loktron 16. Jun 2020

Ja naja dafür gibt es dann ja die Gaming phones. DIe sehen dann eben nicht ganz so...

loktron 16. Jun 2020

Xiaomi hat seinen Zenit einfach überschritten. Als sie noch günstig waren waren sie gut...

loktron 16. Jun 2020

Ich verstehe es auch nicht. Habe ein Oneplus und ein Realme, beide mit 90Hz. Ich sehe...

loktron 16. Jun 2020

Dieser unnötige 5G Zwang! Das Ding ist noch gar nicht wirklich marktreif (zu groß, zu...


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