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Verfügbarkeit und Fazit

Der Pocketalk ist auf der Webseite des Herstellers erhältlich: Die WLAN-Version ist aktuell für 220 Euro zu bekommen, die eSIM-Variante kostet 250 Euro.

Fazit

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In unserem Test funktionierte der Pocketalk gut: Die Übersetzungen der von uns ausprobierten Sprachen waren schlüssig. Zwei Drittel der übersetzten Sprachen werden als Audioausgabe wiedergegeben, was die Kommunikation vereinfacht.

Die Übersetzung ist auch deshalb so gut, weil der Hersteller auf die Engines von Google und Microsoft zurückgreift. Das bedeutet im Umkehrschlussuch, dass wir nahezu identische Ergebnisse mit dem Google- und Microsoft-Translator auf einem Smartphone bekommen.

  • Der Pocketalk ist klein genug, um bequem in die Handinnenfläche oder die Hosentasche zu passen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird der Pocketalk über einen USB-C-Anschluss, der Akku hält über zwei Tage lang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pocketalk hat eingebaute Mikrofone und Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Pocketalk können wir gesprochene Sätze übersetzen lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Software basiert auf Android, der Hersteller hat allerdings eine eigene Oberfläche programmiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Geladen wird der Pocketalk über einen USB-C-Anschluss, der Akku hält über zwei Tage lang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Dabei müssen wir mitunter nur zwischen den Apps wechseln: Der Microsoft-Übersetzer beherrscht einige Sprachen nicht, die wir hingegen mit dem Google-Translator nutzen können. Andersherum ist die Sprachausgabe des Microsoft-Dienstes bei manchen Sprachen besser.

Insofern stellen wir uns die Frage, inwieweit Nutzer ein Gerät wie den Pocketalk benötigen: Letztlich können wir uns mit unserem Smartphone vergleichbar gut verständigen. Auch die Nutzererfahrung ist besonders beim Microsoft-Translator vergleichbar gut: Dort gibt es etwa einen Konversationsmodus, der ebenfalls für jede der beiden Sprachen eine Schaltfläche anbietet.

Zudem können die Übersetzungs-Apps noch mehr als der Pocketalk. So können wir beispielsweise mit der Kamera unseres Smartphones ein Bild mit uns unverständlicher Schrift abfotografieren und übersetzen lassen. Der Pocketalk hingegen kann nur gesprochene Sprache übersetzen; haben wir beispielsweise eine chinesische Bedienungsanleitung vor uns liegen, hilft uns das Gerät nicht weiter. Sourcenext kündigte für die nächste Version des Pocketalk eine Kamera an, auf der CES 2020 soll das Gerät gezeigt werden.

Angesichts der guten Qualität der vorhandenen Übersetzungs-Apps und weil die sinnvoller nutzbare Version des Pocketalk mit eingebauter eSIM 250 Euro kostet, halten wir die Anschaffung des Übersetzungsgerätes für wenig sinnvoll. Interessant wäre ein Gerät wie der Pocketalk, wenn die Übersetzungsergebnisse qualitativ deutlich besser als die von Google und Microsoft wären - was sie aktuell nicht sind.

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 Google und Microsoft bieten vergleichbare Übersetzungen
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acl 06. Dez 2019

Bei der Google App lassen sich viele Sprachen aufs Smartphone laden.

acl 06. Dez 2019

Ist das der Elektroschrott, über den im einen anderen Golem-Beitrag berichtet wird ?

Sharra 06. Dez 2019

Doch, das wird passieren. Mozilla bietet bereits offline Datenbanken für Sprachsteuerung...

TarikVaineTree 05. Dez 2019

Same here. An DeepL führt momentan kein Weg vorbei.

SvD 05. Dez 2019

Das war ja mal ein echter Flachmann :-)


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