Google und Microsoft bieten vergleichbare Übersetzungen

Bis auf einige Ausnahmen wie Esperanto klingt die Sprachausgabe realistisch und scheint von echten Sprechern zu stammen. Die Übersetzungsqualität ist auf dem Niveau von Googles und Microsofts Übersetzungsdiensten und damit recht hoch: Auch verschachtelte Sätze kann der Pocketalk übersetzen. Wir haben die Übersetzungsqualität in Englisch, Japanisch, Französisch, Spanisch, Tschechisch und Indonesisch überprüfen können. Es ist hilfreich, wenn deutlich gesprochen wird; nuschelt der Sprecher, übersetzt Pocketalk mitunter nicht korrekt.

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Beim Vergleich der Übersetzungen fielen uns Parallelen zur Sprachausgabe von Googles und Microsofts Diensten auf. Der Hersteller des Pocketalk verwendet nach eigener Aussage sowohl Googles als auch Microsofts Übersetzungsdienste für sein Produkt, ohne Details mitzuteilen. Wir vermuten, dass Sourcenext die beiden Engines miteinander kombiniert - das implizieren zumindest unsere Vergleiche.

Kombination aus beiden Übersetzungs-Engines

So klingt beispielsweise die kroatische Übersetzung des Pocketalk exakt wie die des Microsoft-Übersetzers, während Google hier nur eine sehr maschinell klingende Stimme anbietet. Übersetzen wir in Esperanto, bekommen wir wie bei Google eine maschinelle Sprachausgabe; Microsofts Translator kann Esperanto hingegen gar nicht übersetzen.

Die Kombination der Vorteile von Googles und Microsofts Übersetzungsengines ist zweifellos eine Stärke des Pocketalk. Wir finden zudem die Bedienung des Gerätes intuitiv, der Pocketalk dürfte auch von technisch weniger versierten Personen leicht zu bedienen sein. Die Qualität der Übersetzungen ist gut genug, um nicht allzu philosophische Konversationen zu führen.

  • Der Pocketalk ist klein genug, um bequem in die Handinnenfläche oder die Hosentasche zu passen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird der Pocketalk über einen USB-C-Anschluss, der Akku hält über zwei Tage lang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pocketalk hat eingebaute Mikrofone und Lautsprecher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit dem Pocketalk können wir gesprochene Sätze übersetzen lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Software basiert auf Android, der Hersteller hat allerdings eine eigene Oberfläche programmiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Mit dem Pocketalk können wir gesprochene Sätze übersetzen lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Unser Testgerät ist die Version mit eingebauter eSIM, die dem Hersteller zufolge in 133 Ländern funktioniert. Das ist wichtig, da der Pocketalk nur mit einer Internetverbindung übersetzen kann. Dank der eingebauten SIM-Karte müssen sich Nutzer in vielen Regionen der Welt keine Gedanken über eine Netzwerkverbindung machen. Es gibt das Gerät auch in einer reinen WLAN-Version, in der Nutzer eine eigene Nano-SIM-Karte einlegen können. Mit der eSIM entstehen allerdings keine zusätzlichen Kosten, egal, wo der Nutzer sich aufhält.

Der Akku des Pocketalk hält bei uns bei häufigerer Nutzung mindestens zwei Tage lang durch. Geladen wird das Gerät über einen USB-C-Stecker. Während wir den Pocketalk verwendeten, bekamen wir ein Update, das drahtlos verteilt wurde.

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 Pocketalk im Test: Der teure Babelfisch mit der kostenlosen KonkurrenzVerfügbarkeit und Fazit 
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acl 06. Dez 2019

Bei der Google App lassen sich viele Sprachen aufs Smartphone laden.

acl 06. Dez 2019

Ist das der Elektroschrott, über den im einen anderen Golem-Beitrag berichtet wird ?

Sharra 06. Dez 2019

Doch, das wird passieren. Mozilla bietet bereits offline Datenbanken für Sprachsteuerung...

TarikVaineTree 05. Dez 2019

Same here. An DeepL führt momentan kein Weg vorbei.

SvD 05. Dez 2019

Das war ja mal ein echter Flachmann :-)



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