Pocket P.C.: Der Linux-Minirechner geht Open Source und wird verbessert

Das Entwicklerteam des Pocket P.C. arbeitet weiter am Linux-Handheld mit Tastatur und Touchscreen. Die Community kann mitentwickeln.

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Der Pocket P.C. soll ein portabler Linux-Rechner werden.
Der Pocket P.C. soll ein portabler Linux-Rechner werden. (Bild: Pocket Computers)

Das Entwicklerteam von Popcorn Computer stellt die Hardware des Pocket P.C. quelloffen. Das Repository steht auf dem Entwicklerportal Github zur Verfügung - lizensiert unter CC-BY-SA 3.0 US. Die freigegebenen Dateien enthalten Schemata zu den Schaltungen und Relationen der verschiedenen Platinenbauteile. Auch das generelle Platinenlayout wird detailliert gezeigt. Dort wird klar, dass das Team die Platine auf zehn Ebenen - statt zuvor acht Ebenen - erweitert hat.

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Die Dokumente zeigen einen Einblick in die vier Anschlüsse des Pocket P.C. Tatsächlich sind drei USB-C-Buchsen ausgewiesen. Eine davon kann als serielle Schnittstelle genutzt werden, da davor ein entsprechender Signalkonverter installiert wurde. Ein weiterer USB-C-Port kann für Power Delivery verwendet werden. Der vierte Anschluss ist ein HDMI-Port und kann daher ein Bildsignal an ein externes Display weiterleiten.

Stetiges Optimieren des Designs

Neben dem Open-Source-Schritt teilt das Team auch mit, dass die Arbeiten am Mini-PC mit integrierter Tastatur und 4,95-Zoll-LCD-Touchscreen weitergehen. In der folgenden Zeit sollen etwa 25 Platinen mit dem neuen 10-Schicht-Design bestellt und getestet werden. Darauf befindet sich auch SPI-Flash, der das Booten mehrerer Betriebssysteme auf demselben Gerät vereinfachen soll.

Auf Community-Anfrage hat das Team zudem die Tastatur leicht angepasst. Diese soll nun etwas einfacher nutzbar sein. Generell soll die Community weiter bei der Entwicklung des Pocket P.C. helfen. Gerade, wenn es um Softwarekompatibilität geht, ist das Entwicklerteam auf sie angewiesen. Das Unternehmen hat dazu einen separaten Thread erstellt, unter dem sich Interessierte melden können.

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Die Änderungen am Gerät selbst sind aber auch ein Indiz dafür, dass es bis zu einer offiziellen Marktreife noch ein wenig dauern wird. Der Mini-Computer mit Linux kann derweil weiterhin vorbestellt werden. Die Version ohne Lora-Modem kostet 200 US-Dollar. Für die Version mit Lora-Unterstützung werden 300 US-Dollar fällig.

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