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PM1643: Samsung liefert SSD mit 31 TByte aus

Die PM1643 ist eine SSD im 2,5-Zoll-Formfaktor mit 31 TByte Kapazität. Samsung verbaut den V-NAND-v4-Flash-Speicher und gleich 40 GByte DDR4. Die Serienfertigung läuft, erste Enterprise-Kunden haben schon SSDs für ihre Datenzentren erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsung PM1643
Samsung PM1643 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Samsung hat den Start der Massenproduktion der PM1643 verkündet, die Fertigung sei bereits im Januar 2018 angelaufen. Die SSD weist eine Kapazität von 30,72 TByte auf und fasst damit doppelt so viele Daten wie ihre Vorgängerin, die PM1633a von 2016 mit 15,36 TByte.

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Beide SSDs sind 2,5-Zoll-Laufwerke mit zwei Platinen im Inneren, anders wäre die verwendete Anzahl an Chips und Packages nicht möglich: Samsung verbaut den aktuellen V-NAND v4 mit 3-bittigen Zellen sowie 64 Schichten für 512 GBit pro Die und stapelt 16 in einem Gehäuse, wovon es wiederum 32 gibt. Die Rohmenge an Flash-Speicher in der PM1643 beträgt also 32,768 TByte. Hinzu kommen satte 40 GByte an DDR4-Speicher, welcher durchkontaktiert (TSV) und auf zehn Packages verteilt ist. Der V-NAND v4 wird von neun Controllern verwaltet, die Samsung in einem Chipgehäuse stapelt.

  • Samsung präsentiert den V-NAND v4 (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Statt 48 besteht er aus 64 Zellschichten (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Man nehme Controller, DRAM und Flash ... (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... und packe es in ein BGA-Package (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Heraus kommt die erste BGA-NVMe-SSD mit 1 TByte (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Für Server entwickelt Samsung das M.2-32114-Format für 8 TByte (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die PM1735 ist die weltweit schnellste SSD (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die PM1643 weist die höchste Kapazität in 2,5-Zoll-Bauweise auf (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Überblick zu V-NAND-v4-Produkten (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
Die PM1643 weist die höchste Kapazität in 2,5-Zoll-Bauweise auf (Foto: Marc Sauter/Golem.de)

Die PM1643 wird per SAS-12-GBit/s-Dual-Port-Interface angeschlossen und leistet deutlich mehr als die PM1633a: Die sequenzielle Lese- und Schreibgeschwindigkeit steigt von 1,2 GByte/s auf 2,1 GByte/s und 1,5 GByte/s. Statt 200.000 und 32.000 Input-/Output-Operationen je Sekunde lesend wie schreibend sind es laut Samsung nun 400.000 IOPS und 50.000 IOPS.

Hinsichtlich der Haltbarkeit sprechen die Südkoreaner von einem DWPD (Drive Write per Day) in fünf Jahren, die PM1643 soll also innerhalb des Garantiezeitraums täglich einmal komplett beschreibbar sein. In den kommenden Monaten möchte Samsung das PM1643-Portfolio mit einem 15,36-, einem 7,68-, einem 3,84- und einem 1,92-TByte-Modell sowie mit 960- und 800-GByte-Varianten erweitern. Der 30,72-TByte-Ableger dürfte grob 16.000 Euro kosten, zumindest die PM1633a kostet rund 8.000 Euro.

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Anonymer Nutzer 22. Feb 2018

Ich habe nur auf den Post geantwortet. Und es ist leider so... weil Microsoft zu dämlich...


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