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Plus 38 Prozent: Chinesischer Spielemarkt wächst

Die Umsätze im chinesischen Markt für Computerspielspiele sind im Jahr 2013 um rund 38 Prozent gewachsen. Die wichtigste Gattung sind clientbasierte PC-Games.
/ Peter Steinlechner
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Internetcafe in China (Bild: Stringer Shanghai/Reuters)
Internetcafe in China Bild: Stringer Shanghai/Reuters

Rund 83,17 Milliarden Yuan (rund 10,1 Milliarden Euro) sind im Jahr 2013 in China mit Computerspielen umgesetzt worden – ein Zuwachs von rund 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen hat Games in Asia(öffnet im neuen Fenster) mit Bezug auf GPC veröffentlicht, einen Zusammenschluss von Publishern aus dem Land.

Zum Vergleich: In den USA lag der Umsatz mit Spielen im Jahr 2012 bei rund 7,09 Milliarden US-Dollar, wie das Marktforschungsunternehmen The NPD Group(öffnet im neuen Fenster) meldete. In Deutschland wurden laut BIU(öffnet im neuen Fenster) gut 1,85 Milliarden Euro an Erlösen mit Games erzielt; neuere Zahlen liegen in beiden Fällen noch nicht vor.

Auffällig in China ist die starke Dominanz von PC-Spielen. Rund 64,5 Prozent der Umsätze wurden mit Programmen erzielt, die einen PC-Client verwenden. Browserspiele haben rund 2 Milliarden US-Dollar an Umsatz generiert, Mobile Games rund 1,8 Milliarden und Social Games rund eine Milliarde US-Dollar, so Games in Asia.

Mit Konsolenspielen seien nur umgerechnet rund 15 Millionen US-Dollar eingenommen worden – kein Wunder, offiziell sind nur wenige Konsolen in China erhältlich.


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