Plus 17 Prozent: Deutscher Spielemarkt wächst 2021 auf 9,8 Milliarden Euro

Konsolen und PCs legen fast gleich stark zu - und es wäre noch mehr drin gewesen: Das zweite Jahr in Folge wächst der deutsche Spielemarkt.

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Besucher der Gamescom 2019
Besucher der Gamescom 2019 (Bild: Lukas Schulze/Getty Images)

Im Jahr 2021 wurden in Deutschland rund 9,8 Milliarden Euro mit Computerspielen, Hardware und Zubehör erlöst. Das hat der Branchenverband Game bekanntgegeben. Es handelt sich bereits um das zweite Jahr mit starkem Wachstum: 2020 haben die Umsätze vor allem als Folge der Coronapandemie um rund 32 Prozent zugelegt.

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"Das zeigt auch: Diejenigen, die Games während der Lockdowns erstmals für sich entdeckt haben, finden auch langfristig Gefallen daran", kommentiert Game-Geschäftsführer Felix Falk.

Das Plus im Jahr 2021 ist unter anderem der großen Nachfrage nach Konsolen zu verdanken, die Umsätze sind um rund 23 Prozent auf 808 Millionen Euro gestiegen. Mit 22 Prozent auf 1,56 Millionen Euro fast gleichauf liegt das Wachstum beim Zubehör für Spiele-PCs. Damit sind vor allem Grafikkarten, Monitore und Eingabegeräte gemeint.

Felix Falk weist darauf hin, dass die Nachfrage längst nicht immer bedient werden konnte: "Es wäre also sogar noch ein größerer Umsatzanstieg möglich gewesen." Besonders betroffen von den Lieferengpässen waren Konsolen wie die Playstation 5 und die Xbox Series X/S, sowie leistungsstarke Grafikkarten von Nvidia und AMD.

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Insgesamt wurden mit spieletauglichen Komplettsystemen (Desktop und Notebooks) rund 969 Millionen Euro umgesetzt - rund 10 Prozent mehr als 2021. Über alle Plattformen hinweg wurden mit Hardware für Gamer rund 3,59 Milliarden Euro erlöst.

Klassische Kaufspiele brechen ein

Der Umsatz mit Computerspielen legte 2021 um 19 Prozent auf rund 5,4 Milliarden Euro zu. Stärkster Wachstumstreiber waren In-Game- und In-App-Käufe mit einem Plus von rund 30 Prozent auf rund 4,2 Milliarden Euro.

Hintergrund ist der anhaltende Trend zu Free-to-Play-Spielen sowie die insgesamt längere Unterstützung einzelner Titel, die immer wieder mit neuen Inhalten versorgt werden.

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Dagegen ist der Umsatz mit dem einmaligen Kauf von Spielen um 9 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro zurückgegangen. Auch der Umsatz mit den monatlichen Abonnement-Gebühren für einzelne Spiele - häufig setzen MMORPG auf dieses Modell - ging um 11 Prozent auf 145 Millionen Euro zurück.

Boom bei Spieleabos

Der Umsatz mit Gaming-Online-Diensten ist 2021 um weitere 4 Prozent auf 720 Millionen Euro gestiegen. Entscheidend zu diesem Wachstum haben Spieleabos wie der Xbox Game Pass, EA Play und Ubisoft+ beigetragen, deren Umsatz um 22 Prozent auf 220 Millionen Euro gewachsen ist.

Einen Rückgang um 13 Prozent auf 63 Millionen Euro gab es hingegen beim Cloud Gaming. Grund dürfte sein, dass Spielestreaming inzwischen oft kostenfrei in anderen Services enthalten ist, so dass kein eigenständiger Umsatz erzielt wird.

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