Plugins und Elektroautos: Kaputte Ladekabel bei Mercedes können zu Kurzschluss führen

Mercedes muss zahlreiche Ladekabel aus Sicherheitsgründen zurückrufen, die zur C-Klasse, S-Klasse, GLC sowie dem EQS gehören.

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Mercedes-Benz S 580 e
Mercedes-Benz S 580 e (Bild: Mercedes)

Mercedes hat einen offiziellen Rückruf für Ladekabel von Plugin-Hybriden und Elektroautos gestartet. Diese können im schlimmsten Fall zu Stromschlägen, Kurzschlüssen und Bränden führen.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat eine sogenannte überwachte Rückrufaktion unter der Referenznummer 011375 gestartet, die Fahrzeuge von 2020 bis 2021 betrifft, und schreibt die Halter an. Insgesamt geht es um 1.788 Fahrzeuge, davon 664 Fahrzeuge in Deutschland.

Der Werkstattbesuch ist keine einfache Umtauschaktion. Zunächst wird das bisherige Kabel geprüft. Wenn es von dem Fehler betroffen ist, wird es kostenfrei ausgetauscht.

Mitte Dezember 2021 hatte Mercedes schon einmal einen Rückruf gestartet, damals beim Mercedes Benz EQS. Aufgrund eines Fehlers, der die Wiedergabe von Videos auf dem Armaturenbrett-Display während der Fahrt ermöglichte, wurden die Elektro-Luxuslimousinen Mercedes EQS in den USA zurückgerufen. Auch einige S-Klasse-Modelle waren von der Rückrufaktion betroffen.

SOS-Dienst bei Mercedes machte Schwierigkeiten bei der Ortung

Anfang 2021 rief Mercedes Autos wegen SOS-Ortungsfehlern zurück. Das E-Call-System sorgt dafür, dass bei schweren Unfällen die Rettungsdienste die Position des Fahrzeugs automatisch erhalten. Das System funktionierte bei zahlreichen Mercedes-Modellen offenbar nicht korrekt. In den USA rief Daimler mehr als eine Million Fahrzeuge zurück, weil es unter Umständen den falschen Standort für das verunglückte Auto weitergibt. Die Rettungskräfte würden dann zum falschen Ort eilen. Es ging bei dem Rückruf um Fahrzeuge aus den Produktionsjahren 2016 bis 2021.

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