Plugins gehen leer aus: Massive Steuervorteile für Elektro-Firmenwagen geplant

Elektrische Dienst- und Firmenwagen sollen nach einem Gesetzesentwurf massiv gefördert werden, Plugin-Hybride nicht.

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Laden eines Elektroautos
Laden eines Elektroautos (Bild: Envato)

Im Rahmen eines Klimaschutzprogramms des Bundesverkehrsministeriums sollen Anreize für mehr elektrische Firmenwagen geschaffen werden. Grund ist die Verpflichtung, für den Verkehrssektor Millionen Tonnen CO2-Emissionen einzusparen.

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Bundesverkehrsminister Wissing (FDP) sagte gegenüber dem Handelsblatt, dass es ein Maßnahmenbündel "mit gesellschaftlich und wirtschaftlich tragfähigen Maßnahmen zum Verkleinern der verbleibenden CO2-Lücke erarbeitet" wurde. Dabei soll es sich um mittel- und langfristige Maßnahmen handeln, die ab 2023 umgesetzt werden.

Im Sommer soll das Maßnahmenpaket vom Bundeskabinett beschlossen werden, teilte Wissing dem Handelsblatt mit. Der Entwurf für das Sofortprogramm liegt dem Handelsblatt vor. Um das im Klimaschutzgesetz festgelegte Ziel für 2030 zu erreichen, sei eine "erhebliche Erhöhung des Anteils der elektrischen Fahrleistungen im Straßenverkehr" erforderlich.

Offenbar zielt das Programm vor allem auf gewerbliche Nutzer ab. Dem Entwurf nach soll es steuerliche Erleichterungen für die Nutzung von elektrischen Pkw und Nutzfahrzeugen geben. Dabei wird eine Sonderabschreibung von 50 Prozent im ersten Jahr angestrebt. Die Regelung soll von 2023 bis 2026 gelten. Plug-in-Hybride sollen nicht profitieren. Das zeichnet sich auch schon für die Elektroauto-Förderung ab Januar 2023 ab. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will künftig keine staatlichen Zuschüsse für Autos mit Elektro- und Verbrennungsmotor mehr bewilligen. Die Plugin-Hybride seien marktgängig geworden, begründet das Ministerium die Pläne, die Mitte April 2022 bekannt wurden, aber im Koalitionsvertrag so nicht vorgesehen waren. Die Förderung für reine Elektroautos soll zudem schrittweise gesenkt werden. Ab 2023 soll der Bundesanteil 4.000 Euro betragen, 2024 und 2025 sollen es noch 3.000 Euro sein. Zudem sollen E-Autos nur noch bis zu einem Gesamtfahrzeugpreis von 65.000 Euro gefördert werden. Die Mindesthaltedauer der Fahrzeuge soll von sechs auf zwölf Monate steigen.

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Wissing teilte gegenüber dem Handelsblatt mit, dass zudem ein Ladeinfrastruktur-Masterplan erarbeitet werde und noch vor der Sommerpause vorlegt werden soll.

Die Zuschüsse beim Kauf elektrisch betriebener Lastwagen, die auch als Plug-In gefördert werden sollen, sollen bis Ende 2028 zugesagt werden, weil hier die technische Entwicklung noch in einer frühen Phase ist. Die Koalition will aber den Druck zum Umsteigen erhöhen und Lastwagen ab 3,5 Tonnen in die Mautpflicht einbeziehen. Das könne laut Handelsblatt technisch aber erst 2024 erfolgen.

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debunix 06. Mai 2022

Nimm' dir einfach mal einen Abend Zeit und lies' dich in die Thematik ein. Vielleicht...

debunix 06. Mai 2022

Das ist ein Fall für den Psychiater. Aber offensichtlich funktionieren Nachrichten in...

schnedan 06. Mai 2022

wie gesagt, es waren 200 und n paar zerquetschte Material und der Rest Arbeit, knapp...

Nutzer-name 05. Mai 2022

Jain. Elektrische Fahrzeuge sind ohnehin teurer. Hinzu kommt, dass viele Firmen die...



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