Plugin-Hybride: Endet die Förderung trotz höherer Reichweiten?

Die Plugin-Hybride der Mercedes C-Klasse sollen elektrisch mehr als 100 km weit kommen. Doch die Ampelkoalition könnte die umstrittene Förderung streichen.

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Der neue Mercedes-Benz C 300 e lässt sich auch per Gleichstrom aufladen.
Der neue Mercedes-Benz C 300 e lässt sich auch per Gleichstrom aufladen. (Bild: Mercedes-Benz)

In den kommenden vier Wochen werden für die Autoindustrie wichtige Entscheidungen fallen: Wie fördern SPD, Grüne und FDP künftig Elektroautos? Zwar wollen die möglichen Ampel-Koalitionäre laut Sondierungspapier "Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität machen und dafür den Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur massiv beschleunigen". Doch das könnte zulasten der Plugin-Hybride gehen. Dabei stört sich die Autoindustrie schon an den verschärften Förderauflagen der alten Regierung, die seit Dienstag nur noch kommissarisch im Amt ist.

Inhalt:
  1. Plugin-Hybride: Endet die Förderung trotz höherer Reichweiten?
  2. Ampel-Parteien wollen Subventionen streichen

So will die scheidende Bundesregierung von Union und SPD die Förderung der Plugin-Hybride künftig an höhere elektrische Reichweiten knüpfen. Das Kriterium des CO2-Ausstoßes soll nach dem 30. September 2022 entfallen. Dann müssen die Autos rein elektrisch 60 Kilometer weit kommen. Vom Jahr 2024 an müsste der Akku sogar für 80 Kilometer reichen, damit der Kauf eines Plugin-Hybrids gefördert werden kann. Das ist bei vielen förderfähigen Autos nicht der Fall.

Mercedes C 300 e kommt mehr als 100 km weit

Schon vom Januar 2022 an gelten nach der derzeit gültigen Regelung höhere Auflagen. Entweder muss der CO2-Ausstoß unter 50 Gramm pro Kilometer liegen oder die elektrische Reichweite 60 Kilometer betragen. Volkswagen teilte daher in der vergangenen Woche mit, dass alle aktuellen Plugin-Hybride diese Vorgaben erfüllten. Doch selbst der Golf eHybrid, der mit 65 km die höchste Reichweite der Volkswagen-Modelle aufweist, liegt nur knapp über der neuen Grenze. Um den Wert von 80 km zu erreichen, müsste der Akku wohl noch um weitere vier bis fünf Kilowattstunden Kapazität vergrößert werden.

Deutlich über 80 km liegen die neuen Plugin-Hybride in der C-Klasse von Mercedes-Benz. Während der C 300 e als Kombi (T-Modell) mit seinem Akku nach WLTP zwischen 95 und 107 km weit kommt, sind es bei der Limousine sogar 99 bis 111 km. Damit stünde der C 300 e in Sachen Reichweite ganz oben in der Plugin-Liste bei Auto, Motor und Sport. Nur der Luxus-Hybrid Polestar 1 soll noch weiter kommen.

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Zwar kostet die Mercedes-Limousine etwa 8.000 Euro mehr als der vergleichbare Benziner, doch die Kaufprämie von 5.625 Euro wiegt diesen Unterschied fast auf. Allerdings profitiert der Plugin-Hybrid weiterhin von steuerlichen Vergünstigungen.

Ob diese noch nach Antritt der möglichen Ampelkoalition gewährt werden, ist allerdings offen.

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Ampel-Parteien wollen Subventionen streichen 
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13ones 03. Nov 2021 / Themenstart

Wat? ein 300ps e motor wiegt grade mal ca. 120-130kg ich weiß nicht wie du darauf kommst...

plutoniumsulfat 02. Nov 2021 / Themenstart

Nein, der Durchlauf wird ja erhöht. Und nicht alles an Vorrat wird genutzt.

BlindSeer 01. Nov 2021 / Themenstart

Das Hauptproblem ist ja auch mitunter, dass es die größten Konsumenten gar nicht...

Iugh787 30. Okt 2021 / Themenstart

Auweia. H2 hat viel zu viele physikalisch gar nicht lösbare Probleme bei Herstellung...

BlindSeer 28. Okt 2021 / Themenstart

Nissan war mal sehr zuverlässig, hat sich leider geändert.

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