Kaum Elektronutzung bei Dienstwagen

Dessen Abschlussbericht (PDF) wurde im Juni 2017 vorgelegt. Darin wurde "ein erfreulich aktives Ladeverhalten und ein großes Interesse am Kraftstoffeinsparpotzenzial dieser Technologie festgestellt". Allerdings wurde nur das Nutzungsverhalten durch private Halter und nicht bei Flottenfahrzeugen überprüft.

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Entsprechende Nutzungszahlen hatte jedoch der Bundesverband E-Elektromobilität (BEM) in einer Stellungnahme zur Förderrichtlinie vom vergangenen März genannt. "Im Europa-Schnitt legten Dienstwagenfahrer nur 20 Prozent ihrer Wege im reinen Elektro-Betrieb zurück, in Deutschland sind es sogar nur 18 Prozent." Bei privaten Nutzern liege der Anteil europaweit bei 37 Prozent, für Deutschland falle der Wert mit 43 Prozent etwas höher aus.

Autoindustrie befürchtet Einbußen

Obwohl die elektrischen Reichweiten von Plugin-Hybriden in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind, befürchtet die Autoindustrie Verkaufseinbußen durch die neue Regelung. "Wir begrüßen grundsätzlich die Verlängerung der Innovationsprämie. Aber der geplante Wegfall des CO2-Kriteriums wird den Hochlauf der Elektromobilität kurzfristig bis mittelfristig ausbremsen", sagte die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller.

Die technische Herausforderung, die Mindestreichweite auf 80 Kilometer zu steigern, sei für die Automobilindustrie mittelfristig lösbar. "Aber auch hier benötigt die Industrie Planungssicherheit, daher fordern wir, es hier bei der Frist von Anfang 2025 zu belassen", erklärte Müller.

S-Klasse schon mit 100 km Reichweite

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Neuere Plugin-Hybride wie der S 580e von Mercedes-Benz verfügen über eine Reichweite von rund 100 km. In der Kompaktklasse wie beim Golf eHybrid und Golf GTE liegt die elektrische Reichweite jedoch niedriger. Da der Golf GTE eine WLTP-Reichweite von 62 km aufweist, wäre das Auto nur noch bis Ende 2023 förderfähig.

Nach Einschätzung des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) wären rund 50 Prozent der von VDIK-Mitgliedern angebotenen Plugin-Hybride künftig nicht mehr förderfähig. "Gerade im Markthochlauf der Elektromobilität ist dies das falsche Signal. Auch kleinere und damit günstigere Fahrzeuge sind von diesen strengeren Vorgaben betroffen", kritisierte VDIK-Präsident Reinhard Zirpel.

Allerdings hat die Bundesregierung entschieden, künftig die Anschaffung von Kleinstwagen der Klassen L5e und L7e mit 500 Euro zu fördern.

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 Plugin-Hybride: Autoindustrie wehrt sich gegen höhere Förderauflagen500 Euro für Microlino und Twizy 
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127life 19. Sep 2021 / Themenstart

C-5, das erste echte e-bike von 1985 ! Leider ist der Erfinder Sir Clive Sinclair im Jahr...

puerst 18. Sep 2021 / Themenstart

Bist Du Dir sicher? abetterroteplanner.com sagt für diese Strecke eine Gesamtzeit von 6...

AussieGrit 18. Sep 2021 / Themenstart

Aus Interesse hab ich mich übrigens mal auf die Renault-Webseite verirrt. Der Twizy fängt...

Antischwurbler 18. Sep 2021 / Themenstart

Genau so! Wollte ich soeben auch schreiben!

mj 17. Sep 2021 / Themenstart

Den Opel als Hybrid würd ich gern sehen. Passat ist nur dritte Wahl, da kenn ich den...

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