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Geladen wird künftig per Induktion
Geladen wird künftig per Induktion (Bild: Mercedes Benz)

Plugin-Hybrid: Mercedes S-Klasse soll kabellos laden

Geladen wird künftig per Induktion
Geladen wird künftig per Induktion (Bild: Mercedes Benz)

Mercedes Benz will die S-Klasse ab 2017 mit einem kabellosen System per Induktion laden. Der Plugin-Hybrid Mercedes-Benz S500e arbeitet mit dem System Qualcomm Halo und dürfte als Wegbereiter für diese Technik dienen.

Der Chiphersteller Qualcomm ist Lieferant für die Induktionsladelösung für den Mercedes-Benz S500e, der 2017 auf den Markt kommen soll. Der Akku des Plugin-Hybrid kann dann in der heimischen Garage oder an anderen Ladepunkten ohne Kabel aufgeladen werden. Der Lithium-Ionen-Akku des aktuellen S500e muss noch über eine Ladedose rechts im hinteren Stoßfänger extern geladen werden.

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Dem sogenannten Wireless Electric Vehicle Charging (WEVC) könnte damit der Durchbruch gelingen. Es handelt sich um die erste Anwendung von Qualcomm Halo in einem Hybridfahrzeug. Der Fahrer muss über dem Ladepunkt auf dem Boden anhalten, und der Ladevorgang beginnt. Durch Licht- und Tonsignale wird dem Fahrer in der heimischen Garage angezeigt, wie er das Fahrzeug positionieren muss.

  • Vorsicht, lebendes Objekt: Qualcomms Ladesystem Halo erkennt, wenn sich ein Mensch oder ein Tier ihm nähert. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch Metallobjekte werden ...  (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... erkannt, wenn sie auf der Ladeplatte liegen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Halo besteht aus zwei Komponenten: der großen Ladeplatte, die auf dem Boden liegt, und der kleineren, die unter das Auto montiert wird. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Formel E ist das System schon im Einsatz: Die Akkus von Safety Car und Medical werden damit geladen - hier beim Berlin E-Prix im Mai 2015. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Vorsicht, lebendes Objekt: Qualcomms Ladesystem Halo erkennt, wenn sich ein Mensch oder ein Tier ihm nähert. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Geladen wird bei Qualcomm Halo mit 85 Kilohertz und einer Leistung von 3,6 bis 22 Kilowatt. Die Bodenplatte kann alle Leistungsstufen laden - welche genutzt wird, hängt vom Gegenstück unter dem Auto ab. Für den Plugin-Hybrid mit seinem vergleichsweise kleinen Akku reicht das nach Angaben von Qualcomm. Bei reinen Elektroautos wird eine höhere Leistung erforderlich sein.

Mercedes zeigte erst kürzlich, wie sich das Unternehmen die Elektrofahrzeuge der Zukunft vorstellt und will dabei selbst eine große Rolle spielen.

Das Ladesystem erkennt Tiere und metallische Gegenstände zwischen Ladeplatte und Fahrzeug. Damit weder Lebewesen noch Technik Schaden nehmen können, schaltet sich der Ladevorgang dann ab. Bleibt das Objekt über einen längeren Zeitraum liegen, kann das System dem Fahrer eine Nachricht aufs Mobiltelefon schicken. Das verhindert, dass er am Morgen in ein Auto mit leerem Akku steigt.


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PiranhA 14. Okt 2016

Sehe ich überhaupt nicht so. Wenn den Leuten damit der E-Antrieb schmackhaft gemacht...

AllDayPiano 13. Okt 2016

Stimmt! ;-)

PiranhA 13. Okt 2016

Das macht so ziemlich jedes E-Auto. Es gibt nur nicht jeder die Brutto- und Netto-Werte...

JouMxyzptlk 12. Okt 2016

Ich will gegrillte Katze oder Marder! Dann lernen die es mal sich von dem Wagen fernzuhalten.

wasabi 12. Okt 2016

Bitte die korrekt Einheiten verwenden. Es geht um eine Ladeleistung von 22kW. Nicht...



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