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Plugin-Hybrid: BMW bietet induktives Laden für den 530e an

Nach Mercedes und Audi hat auch BMW kabelloses Laden für einen Plugin-Hybrid entwickelt. Das System ist in das Anzeige- und Bedienungskonzept voll integriert.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Bodenplatte mit den Spulen für das induktive Laden
Die Bodenplatte mit den Spulen für das induktive Laden (Bild: BMW)

Der Münchner Autohersteller BMW bietet für sein Modell 530e iPerformance ein System für induktives Laden an. Damit lasse sich die Lithium-Ionen-Batterie mit 3,2 Kilowatt innerhalb von 3,5 Stunden aufladen, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit Hilfe des Navigationssystems lasse sich das Fahrzeug punktgenau über der Ladeplatte am Boden platzieren. Dazu kommunizieren Bodenplatte und Auto per WLAN miteinander. Die Batterie hat eine Kapazität von 9,2 Kilowattstunden.

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BMW hat zusammen mit dem Zulieferer Qualcomm bereits einen i8 als Formel E Safety Car mit einem induktiven Ladesystem ausgestattet. Bei dem System für den 530e handele es sich jedoch "aktuell" um eine Entwicklungskooperation mit dem Schweizer Anbieter Brusa Elektronik AG, teilte BMW auf Anfrage von Golem.de mit.

Als Leasing-Sonderausstattung ab Werk

Der Autohersteller Daimler entwickelt für seine neue Mercedes S-Klasse zusammen mit dem Automobilzulieferer Bosch ebenfalls ein induktives Ladesystem. Audi bietet für seinen neuen A8 auch kabelloses Laden an. Dennoch behauptete BMW in einem Werbevideo vom September 2017, der erste Hersteller mit diesem Angebot zu sein. Die Aussage wird damit begründet, dass das induktive Laden zum ersten Mal in das Anzeige- und Bedienungskonzept des Autos integriert werde.

Das im vergangenen Jahr angekündigte kabellose Laden ist nun als Leasing-Sonderausstattung ab Werk erhältlich. Eine Nachrüstung ist nicht möglich. Für Deutschland beträgt der Preis des fahrzeugseitigen Moduls 890 Euro, die dazu gehörige Bodenplatte kostet 2.315 Euro. Nach und nach sollen Großbritannien, die USA, Japan und China folgen.

Installation im Freien möglich

Von den Abmessungen her ähnelt das BMW-System demjenigen von Mercedes. Während die Bodenplatte 90 mal 80 cm groß ist, hat die Sekundärspule am Auto eine Größe von 35 mal 25 cm. Mit 3 cm ist sie zudem nur halb so dick. Der Wirkungsgrad bei der Übertragung soll bei rund 85 Prozent liegen und damit fast den Wirkungsgrad von 92 Prozent beim kabelgebundenen Laden erreichen.

Laut BMW kann die Bodenplatte auch im Freien installiert werden und ist bei allen Witterungsbedingungen nutzbar. Sämtliche elektrisch leitende Komponenten sind demnach vor Regen oder Schnee geschützt, auch das Überfahren der Ladestation bleibt folgenlos. Während des Ladevorgangs bleibt die elektromagnetische Abstrahlung auf den Fahrzeugboden beschränkt. Die Platte wird permanent auf Fremdkörper überwacht. Bei der Detektion eines Fremdkörpers, beispielsweise einer Katze, wird der Übertragungsvorgang gestoppt.



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Lasse Bierstrom 03. Jun 2018

Ich hätte auch ne super Idee! Zuerst verbaut man neue Technik in einer kleinen, nicht...

Tedos 02. Jun 2018

Sollte das System auch bei reinen Stromern zum Einsatz kommen kann ich mir die Situation...

LiPo 01. Jun 2018

wohl nicht. das sind die 13-16A die aus dem 240VAC Netz entnommen werden können ohne das...

LiPo 01. Jun 2018

https://www.mikrocontroller.net/articles/Royer_Converter oder wikipedia


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