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Plug-ins aufgedeckt: Viele Unternehmen arbeiten heimlich mit ChatGPT zusammen

Durch eine Lücke hat ein Programmierer entdeckt, dass ChatGPT mit viel mehr Unternehmen Plug-ins entwickelt, als bislang bekannt war.
/ Michael Linden
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Ein Auszug der entdeckten Plug-ins (Bild: Mockuups Studio)
Ein Auszug der entdeckten Plug-ins Bild: Mockuups Studio

Der Hacker rez0 hat sich Zugriff auf die API von ChatGPT verschafft und aufgedeckt, dass derzeit mehr als 80 Dienste mit dem Chatbot verbunden sind. In der Präsentation von OpenAI, dem Entwicklerunternehmen von ChatGPT, war davon nie die Rede.

Die Plug-ins könnten ChatGPT einen Wissensvorsprung gegenüber Mitbewerbern verschaffen. Unternehmen können ihre Dienste als Plug-ins in ChatGPT integrieren, so dass der Chatbot ihren Kunden helfen kann, Daten auszuwerten.

Im Gegensatz zu Google, das alle Seiten für die Indizierung ausliest und Nutzeranfragen in Form von Links zurückgibt, könnte ChatGPT Informationen in natürlicher Sprache liefern. OpenAI stellt auch einige eigene Plug-ins zur Verfügung, etwa zum Interpretieren von Code und zum Abrufen von Informationen aus dem Web.

Wann genau die Plug-ins vorgestellt werden, ist nicht bekannt. Mit dem Upgrade kann ChatGPT auf Echtzeitinformationen und APIs zugreifen und so Aktionen für Nutzer durchführen – zum Beispiel ein Rezept erstellen, die Zutaten auf eine Einkaufsliste schreiben, den Kaloriengehalt pro Portion berechnen und den Einkaufszettel einem Onlinelieferdienst schicken.

OpenAI stellte auch eine Doku bereit(öffnet im neuen Fenster) , wie Nutzer eigene Plug-ins entwickeln können. Wer die Plugins benutzten will, kann sich auf einer Warteliste eintragen(öffnet im neuen Fenster) .


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