Pleos Connect: Hyundai bringt von Tesla inspiriertes Infotainmentsystem
Der südkoreanische Automobilhersteller Hyundai hat ein neues Infotainmentsystem vorgestellt. Pleos Connect(öffnet im neuen Fenster) soll zuerst im Hyundai Grandeur eingeführt werden, der in Südkorea auf den Markt kommt. Das erste Modell in Europa mit dem neuen System wird das jüngst vorgestellte Elektroauto Ioniq 3 sein. Kia bietet seinen Elektrobus PV5 bereits mit Pleos Connect an.
Pleos Connect besteht aus einem schmalen Fahrdisplay und einem Bildschirm in der Mitte des Armaturenbretts. Dessen Benutzeroberfläche ist stark von Tesla inspiriert. Im linken Bereich wird fest eine Übersicht der umliegenden Verkehrssituation angezeigt, die durch die Sensoren des Fahrzeugs erfasst wird.
Dieser Bereich nimmt ein Drittel des Bildschirms ein. Dort werden auch andere Informationen wie die Geschwindigkeit, der Akkustand sowie Informationen zum Fahrlicht angezeigt. In den restlichen zwei Dritteln der Benutzeroberfläche wird der Rest des Systems angezeigt – also etwa andere Apps, der Startbildschirm oder die Navigation.
Hyundai führt App-Marktplatz ein
Dieser Bereich lässt sich ebenfalls nur in einem Drittel darstellen. Das restliche Drittel kann dann etwa für die Anzeige des aktuell angespielten Musikstückes verwendet werden. Im unteren Bereich des Bildschirms gibt es eine von den Nutzern konfigurierbare Leiste mit Bedienelementen und App-Shortcuts.
Hyundai führt mit Pleos Connect einen App-Marktplatz ein, der offen sein soll. Dort lassen sich unter anderem Youtube und Spotify als native Apps herunterladen. Die Navigation hat Hyundai eigenen Angaben zufolge verbessert. Die Darstellung soll vereinfacht und die Bedienelemente nach Analyse von Nutzerdaten besser angeordnet worden sein. Die Verkehrsführung basiert auch auf Informationen von anderen Fahrzeugen.
Pleos Connect enthält Gleo AI, Hyundais auf einem LLM basierenden Sprachassistenten. Über Gleo AI sollen sich zunächst vor allem Fahrzeugfunktionen steuern lassen; Hyundai plant aber, den Funktionsumfang nach der Markteinführung zu erweitern. So soll die KI offenbar auch Apps steuern können.
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