Playstation VR: Sonys VR-System verkauft sich über 900.000 Mal

Die Konsolenerweiterung Playstation VR kann wohl als Erfolg eingestuft werden. Sony gibt hohe Verkaufszahlen und eine breite Softwareverfügbarkeit an. Zudem soll sich die Anzahl der Spiele, die mit der Playstation VR kompatibel sind, bis Ende 2017 fast verdoppeln.

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Playstation VR im Einsatz
Playstation VR im Einsatz (Bild: Katja Höhne/Golem.de)

915.000 Einheiten der Playstation VR hat Sony innerhalb weniger Monate abgesetzt. Das ist für eine Erweiterung, die mit hohen Kosten und viel Kabelaufwand verbunden ist, eine gute Abverkaufszahl. Damit ist grob jede 50. Playstation 4 mit einem VR-System ausgestattet. Von dieser hat Sony bisher 53,4 Millionen Stück verkauft. So mancher Anwender wird aber seine Konsole getauscht haben, entweder durch die Pro- oder die Slim-Variante. Zumindest konnte das Unternehmen den Absatz der Konsole zum Jahresende 2016 sehr deutlich steigern. Es gibt leider keine genaue Aufschlüsselung dieser Zahlen.

Die Plattform dürfte damit aber für Spieleentwickler attraktiv sein. Erweiterungen für eine Konsole haben es traditionell sehr schwer am Markt und daher gibt es nur wenige. In den 1990er-Jahren hatte sich vor allen Sega darum bemüht. Das Unternehmen versucht, das Mega Drive (Genesis in den USA) erst mit einem CD-Laufwerk und später mit einem leistungsfähigeren 32X-Aufsatz noch einmal zu erweitern. Der Aufsatz floppte allerdings. Auch Atari konnte mit seinem Aufsatz Jaguar CD dem sehr schwach verkauften Jaguar keinen Erfolg bringen. Nintendos 64DD-Laufwerk wurde sogar nur in Japan veröffentlicht. Für alle diese Plattformen lohnte sich die Entwicklung nicht und so gab es nach den 1990ern kaum noch nennenswerte Erweiterungsversuche. Allerdings gelang es Microsoft mitunter, durch Bündelung beim Verkauf die Kinect-Plattform aufzubauen.

Sony verweist bereits auf erfolgreiche Software-Titel. So gibt es derzeit über 100 VR-Titel, darunter auch viele Blockbuster-Titel mit zusätzlicher VR-Unterstützung. Bis zum Jahresende 2017 will Sony mit Drittentwicklern noch einmal 100 Titel auf den Markt bringen.

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