Playstation VR: Sony will Patent auf Hardware gegen VR-Übelkeit

Nicht nur mit angepasstem Design in Spielen, sondern mit Sensoren und anderen technischen Maßnahmen will Sony gegen die Übelkeit in Virtual-Reality-Anwendungen vorgehen. Ein Patentantrag zeigt außerdem Details, die als Hinweis auf die nächste Playstation VR verstanden werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Anwender mit Playstation VR
Anwender mit Playstation VR (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Als eines der großen Hindernisse für größere Erfolge von Virtual Reality im Spielemarkt gilt immer noch das Problem, dass vielen Anwendern relativ schnell übel wird. Das lässt sich zwar durch geschicktes Design etwas entschärfen, etwa durch den konsequenten Verzicht auf Wendeltreppen - aber dennoch klagt auch dann ein relativ großer Rest an Nutzern über teils starken Brechreiz. Nun ist bekanntgeworden, dass Sony in den USA bereits 2017 ein Patent für ein Headset beantragt hat, das auf neue Verfahren setzt.

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Die setzen darauf, die Verfassung des Spielers mit einer Reihe von Sensoren zu beobachten. Unter anderem sollen die Augenbewegungen verfolgt und die Temperatur sowie Herzfrequenz, Bewegungen und die Luft an dem Gerät gemessen werden. Mit einem Mikrofon soll außerdem darauf geachtet werden, ob der Anwender Worte sagt, die auf Übelkeit oder ähnliche Probleme schließen lassen.

Sobald ein kritischer Zustand erreicht ist, könnte das Headset eine Warnung einblenden und den Nutzer frühzeitig zu einer Pause auffordern oder - in schlimmeren Fällen - Personen in der Nähe darauf aufmerksam machen, dass möglicherweise jemand Hilfe benötigt. Außerdem könnten einige der Funktionen des Headsets abgeschaltet und umgestellt werden; softwareseitig könnte etwa eine Begrenzung der Fortbewegungsgeschwindigkeit helfen.

In dem Patentantrag fällt außerdem auf, dass das abgebildete Headset über einen Akku und eine Antenne statt über Kabel verfügt. Das deutet zumindest darauf hin, dass sich auch die Ingenieure bei Sony im Klaren darüber sind, dass lange und schwere Kabel wie bei der Playstation VR nicht gerade beliebt sind bei den Nutzern. Ein Nachfolgegerät könnte also vor allem drahtlos arbeiten, was ja auch bei Konkurrenten wie HTC Vive und Oculus möglich ist.

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_2xs 29. Okt 2018

Also ich hab mir die Zeit genommen und kann auch bestätigen, daß man das bei der...

jake 26. Sep 2018

die sache mit dem mikro finde ich ja amüsant... ;)

MistelMistel 25. Sep 2018

Und was ist jetzt der unterschied zwischen AT-Befehlssatz und VR-Übelkeit bzw. VR-Brille...

Hotohori 24. Sep 2018

Es ist nicht nur ein Warnsystem. Wenn Sony mit Sensoren diverse Dinge am Spieler...



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