Abo
  • Services:

Playstation VR im Test: Echtes Kabelchaos und sehr viel virtueller Spaß

Das Virtual-Reality-Headset wird gesellschaftsfähig: Ab sofort können Konsolenspieler mit Playstation VR in künstliche Welten eintauchen. Das fertige System macht viel Spaß - nur über eine Sache haben wir uns geärgert.

Ein Test von veröffentlicht am
Playstation VR im Einsatz
Playstation VR im Einsatz (Bild: Katja Höhne/Golem.de)

Wir tauchen in die Tiefsee hinab - mitten in unserem Wohnzimmer. Immer tiefer geht es hinein ins Dunkle. Irgendwann schwimmen wunderschöne Leuchtquallen um uns herum, und dann greift ein Hai an. Klar: Das passiert nicht in echt, sondern in der virtuellen Realität. Die Tauchszene ist eine Art Demo, die Sony seinem Virtual-Reality-Headset Playstation VR beilegt. Zum Beeindrucken der Nachbarn und der Verwandtschaft ist Deep Dive bestens geeignet, und wir könnten noch zahlreiche ähnlich imposante VR-Erfahrungen auflisten.

Inhalt:
  1. Playstation VR im Test: Echtes Kabelchaos und sehr viel virtueller Spaß
  2. Gute Grafik und viel Komfort
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Bevor die virtuelle Realität in den Wohnzimmern dieser Welt beginnt, ist allerdings erst die Installation von Playstation VR nötig. So komplex wie bei Oculus Rift und HTC Vive ist das nicht, aber auch erfahrene Konsoleros dürften sich ohne das Handbuch mit der korrekten Verkabelung und dem Anschluss an die Playstation 4 schwertun. Die Datenströme müssen schließlich von der Konsole über die Set-Top-Box und von dort zum Monitor und gleichzeitig zum VR-Headset geleitet werden.

Die Set-Top-Box sieht aus wie eine Mini-Playstation, die zudem über ein (kleines) externes Netzteil verfügt. An ihr befinden sich gleich vier Anschlüsse: ein dicker Strang mit zwei proprietären Steckern, der zum eigentlichen Headset führt, und zwei HDMI-Anschlüsse, die mit der Konsole und zum Monitor verbunden sind. Wer das grundsätzlich verstanden hat, kann nicht mehr viel falsch machen. Die korrekten Verbindungen werden lustigerweise durch die vier kleinen Playstation-Symbole gekennzeichnet.

  • Wenn ein VR-Spiel ohne Headset gestartet wird, sieht das so aus. (Screenshot: Golem.de)
  • VR-Games sind ganz normal in der Games-Leiste auf der PS4 aufgeführt. (Screenshot: Golem.de)
  • Wenn PS VR angeschlossen ist, gibt es ein zusätzliches Menü auf der Playstation 4, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... in dem sich auch die Position des Headsets kalibrieren lässt - nötig ist das eigentlich nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch: Die PS-Kamera zeigt beim Einschalten kurz ihren Sichtbereich. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Was im Headset geschieht, ist bei den meisten Games auch auf dem Monitor zu sehen. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Mit PS VR geht es im Wohnzimmer ziemlich farbenfroh zu. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Die Set-Top-Box bringt das Bild auf den Bildschirm. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Mit diesem kleinen Gerät am Haupt-Kabelstrang wird das Headset eingeschaltet. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
Wenn PS VR angeschlossen ist, gibt es ein zusätzliches Menü auf der Playstation 4, ... (Screenshot: Golem.de)


Außerdem muss eine Playstation-Kamera an das Gesamtsystem angeschlossen werden. Sie sollte sich idealerweise in einem Abstand von 1,5 bis 3,5 Metern vom Anwender befinden. Mit ihr wird die Position des Headsets über die markanten blauen Leuchtdioden erfasst und somit auch das Tracking, und auch die Position des Gamepads erkennt sie. Um das Gesamtsystem neu zu kalibrieren, muss der Spieler übrigens bei den meisten Titeln die "Optionen"-Taste am Gamepad drücken. Je nach Spiel dauert die Zentrierung dann nur Sekunden, manchmal sind ein paar Menüs zu bestätigen, schnell geht es aber immer.

Stellenmarkt
  1. DESIGNA Verkehrsleittechnik GmbH, Kiel
  2. über experteer GmbH, Frankfurt am Main

Sony weist selbst darauf hin, dass spiegelnde Oberflächen oder andere Lichter das System verwirren können. Außerdem ist der Sichtbereich der Kamera natürlich etwas beschränkt. Uns ist es ein paarmal passiert, dass wir im Eifer des Gefechts aus ihrem Sichtbereich geraten sind, was das System mit der Forderung nach einer Neupositionierung und Kalibrierung verbindet. Sobald man das aber erst einmal kapiert hat, stört es nicht weiter - wir finden die simple, aber alltagstaugliche Lösung mit der Kamera gut, allerdings funktioniert sie vor allem beim Sitzen, wofür allerdings fast alle Spiele für SP VR ausgelegt sind.

Etwas gestört fühlen wir uns durch die vielen Kabel. Je nach Zählweise (gebündelt/ungebündelt) hängen rund zehn Strippen an dem System, das längste ist der dicke Kabelstrang zum Headset selbst, an dem sich außerdem ein kleiner weißer Ein-, Aus- und Lautstärkeschalter befindet. Beim Ab- und Aufbau des Systems muss man immerhin die Splitterbox mit ihren Kabeln nicht jedesmal wieder an- und abstöpseln. Sie kann angeschlossen bleiben, weil sie das TV-Signal durchschleift und sich selbsttätig ein- und ausschaltet.

Gute Grafik und viel Komfort 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 59,90€
  3. und 50€-Steam-Guthaben erhalten
  4. ab 349€

vulkman 17. Okt 2016

Für den Level an Büroarbeit, den man ernsthaft an ner Xbone über einen 1080p Fernseher...

bifi 16. Okt 2016

Ist aber immer noch ein riesiger Kabelbaum... Interessant wird das ganze erst, wenn in...

Unix_Linux 16. Okt 2016

Mich nervt dieser Mist dermassen. Dass ich immer meine Augen für ein paar Sekunden...

nuffy 16. Okt 2016

Du kannst ja schön Päuschen machen und die Augen schließen, während der Film weiter...

nuffy 15. Okt 2016

Moin, soweit ich das jetzt gesehen habe, wird das HDMI-Signal bei ausgeschalteter...


Folgen Sie uns
       


Nissan Leaf 2018 ausprobiert

Raus ins Grüne: Nissan hat die neue Generation des Elektroautos Leaf vorgestellt. Wir sind eingestiegen und haben eine Runde durch den Taunus gedreht.

Nissan Leaf 2018 ausprobiert Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Xbox Adaptive Controller ausprobiert: 19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme
Xbox Adaptive Controller ausprobiert
19 x Klinke, 1 x Controller, 0 x Probleme

Microsoft steigt in den Markt der zugänglichen Geräte ein. Der Xbox Adaptive Controller ermöglicht es Menschen mit temporärer oder dauerhafter Bewegungseinschränkung zu spielen, ohne enorm viel Geld auszugeben. Wir haben es auf dem Microsoft Campus in Redmond ausprobiert.
Von Andreas Sebayang

  1. Firmware Xbox One erhält Option für 120-Hz-Bildfrequenz
  2. AMD Freesync Xbox One erhält variable Bildraten
  3. Xbox One Streamer können Gamepad mit Spieler teilen

Steam Link App ausprobiert: Games in 4K auf das Smartphone streamen
Steam Link App ausprobiert
Games in 4K auf das Smartphone streamen

Mit der Steam Link App lassen sich der Desktop und Spiele vom Computer auf Smartphones übertragen. Im Kurztest mit einem Windows-Desktop und einem Google Pixel 2 klappte das einwandfrei - sogar in 4K.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Valve Steam Spy steht nach Datenschutzänderungen vor dem Aus
  2. Insel Games Spielehersteller wegen Fake-Reviews von Steam ausgeschlossen
  3. Spieleportal Bitcoin ist Steam zu unbeständig und zu teuer

    •  /