Abo
  • Services:
Anzeige
Playstation VR im Einsatz
Playstation VR im Einsatz (Bild: Katja Höhne/Golem.de)

Gute Grafik und viel Komfort

Besonders neugierig waren wir vor dem Test, wie sich Playstation VR bei der Grafik im Vergleich zu den Konkurrenten Oculus Rift und HTC Vive schlagen wird. Um es kurz zu sagen: sehr gut! Zwar verwendet das System von Sony eine etwas geringere Auflösung, nämlich insgesamt 1.920 x 1.080 Pixel, während bei den Konkurrenten 2.160 x 1.200 Pixel zum Einsatz kommen. Dafür verwendet PS VR eine Bildwiederholfrequenz von (hochskalierten) 120 Hz, während es bei den PC-Geräten "nur" 90 Hz sind. Die Sichtweite von Vive liegt bei 110 Grad, die von Rift und PS VR bei 100 Grad - praktisch macht das aber kaum einen Unterschied.

Anzeige

Viel entscheidender finden wir, dass bei PS VR die einzelnen Pixel weniger sichtbar sind als bei Oculus Rift und Vive. Beim Spielen ist das zwar bei allen drei Geräten schnell vergessen, aber wer eine Pause macht und den Blick auf das Display fokussiert, sieht den Unterschied recht deutlich.

Dann ist gut zu erkennen, dass die Pentile-Matrix des Rifts etwa aus lauter kleinen Bildpunkten besteht, während Playstation VR eher eine etwas grobe, aber eben nahezu durchgehende Fläche hat - fast wie Mattlack sieht das aus. Grund: Bei dem Sony-Gerät besteht jedes Pixel aus drei gleichmäßig verteilten Subpixeln, also einer klassischen RGB-Matrix.

  • Wenn ein VR-Spiel ohne Headset gestartet wird, sieht das so aus. (Screenshot: Golem.de)
  • VR-Games sind ganz normal in der Games-Leiste auf der PS4 aufgeführt. (Screenshot: Golem.de)
  • Wenn PS VR angeschlossen ist, gibt es ein zusätzliches Menü auf der Playstation 4, ... (Screenshot: Golem.de)
  • ... in dem sich auch die Position des Headsets kalibrieren lässt - nötig ist das eigentlich nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Praktisch: Die PS-Kamera zeigt beim Einschalten kurz ihren Sichtbereich. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Was im Headset geschieht, ist bei den meisten Games auch auf dem Monitor zu sehen. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Mit PS VR geht es im Wohnzimmer ziemlich farbenfroh zu. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Die Set-Top-Box bringt das Bild auf den Bildschirm. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
  • Mit diesem kleinen Gerät am Haupt-Kabelstrang wird das Headset eingeschaltet. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)
Die Set-Top-Box bringt das Bild auf den Bildschirm. (Foto: Katja Höhne/Golem.de)

Noch ein anderer Punkt ist für den Gebrauch im Alltag entscheidend: der Tragekomfort. Der Aufbau der drei Geräte unterscheidet sich deutlich, bei Playstation 4 verteilt sich das Gewicht über die fast ringförmige Halterung sehr gut über den gesamten Kopf. Das OLED-Display ist hängend ausgeführt und kommt mit dem Gesicht kaum richtig in Kontakt. Im Ergebnis trägt sich PS VR sehr viel angenehmer als die beiden Konkurrenten - und das, obwohl es mit 610 Gramm rund 10 Gramm schwerer als Vive und sogar 140 Gramm schwerer als das Rift ist.

Trotzdem haben wir bei Playstation VR eben nicht die typischen VR-Druckstellen im Gesicht, wenn wir mal länger als ein paar Minuten daddeln. Noch angenehmer finden wir, dass es nicht zum Hitzestau wie beim Oculus Rift kommt - gerade im Sommer dürfte das ein richtig großer Vorteil sein, aber auch so ist der Unterschied spürbar.

Playstation VR hat keine integrierten Lautsprecher oder Kopfhörer. Stattdessen liefert Sony zwei eher billig wirkende Minikopfhörer mit, die über einen gewöhnlichen Klinkenstecker am Ein-/Aus-Schalter mit dem System verbunden sind. Wer Wert auf Klang legt, hat hier ein Problem: Dicke Kopfhörer lassen sich mit dem Headset zusammen kaum tragen. Wir haben beim Test ehrlich gesagt die Kopfhörer nach einer halben Stunde in die Ecke gepfeffert und nur die im TV verbauten Lautsprecher verwendet. VR-Puristen mögen das doof finden, uns hat dieses Maß an Immersion gefallen und vermutlich werden wir das auch künftig so handhaben - zumal wir so etwas besser mitbekommen, was um uns herum noch so in der Wohnung geschieht.

 Playstation VR im Test: Echtes Kabelchaos und sehr viel virtueller SpaßVerfügbarkeit und Fazit 

eye home zur Startseite
vulkman 17. Okt 2016

Für den Level an Büroarbeit, den man ernsthaft an ner Xbone über einen 1080p Fernseher...

bifi 16. Okt 2016

Ist aber immer noch ein riesiger Kabelbaum... Interessant wird das ganze erst, wenn in...

Unix_Linux 16. Okt 2016

Mich nervt dieser Mist dermassen. Dass ich immer meine Augen für ein paar Sekunden...

nuffy 16. Okt 2016

Du kannst ja schön Päuschen machen und die Augen schließen, während der Film weiter...

nuffy 15. Okt 2016

Moin, soweit ich das jetzt gesehen habe, wird das HDMI-Signal bei ausgeschalteter...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH, Berlin
  2. Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart, Stuttgart
  3. TAIFUN Software AG, Raum Bayern
  4. diconium digital solutions GmbH, Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. 166€
  2. 7,49€
  3. (u. a. Dragon Ball Xenoverse Bundle 14,99€ und Xenoverse 2 für 22,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  2. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  3. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam

  4. IETF

    Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken

  5. Surface Diagnostic Toolkit

    Surface-Tool kommt in den Windows Store

  6. Bürgermeister

    Telekom und Unitymedia verweigern Open-Access-FTTH

  7. Layton's Mystery Journey im Test

    Katrielle, fast ganz der Papa

  8. Kabel und DSL

    Vodafone gewinnt 100.000 neue Festnetzkunden

  9. New Technologies Group

    Intel macht Wearables-Sparte dicht

  10. Elektromobilität

    Staatliche Finanzhilfen elektrisieren Norwegen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

Ikea Trådfri im Test: Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
Ikea Trådfri im Test
Drahtlos (und sicher) auf Schwedisch
  1. Die Woche im Video Kündigungen, Kernaussagen und KI-Fahrer
  2. Augmented Reality Ikea will mit iOS 11 Wohnungen virtuell einrichten
  3. Space10 Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

  1. Re: Wir sind da zum Glück seit gestern raus!

    Hotohori | 16:56

  2. Re: Grüner Strom in Norwegen

    Maximilian_XCV | 16:55

  3. Re: Mindesthaltbarkeitsdatum auf Smartphone

    Schatzueh | 16:55

  4. Re: Globalisierung ist schon toll

    attitudinized | 16:53

  5. Re: Ideen wie eine so deep erlernte Software dann...

    t_e_e_k | 16:53


  1. 16:55

  2. 16:33

  3. 16:10

  4. 15:56

  5. 15:21

  6. 14:10

  7. 14:00

  8. 12:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel