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Playstation: Sony sieht keinen Markt für einen Vita-Nachfolger

Schlechte Nachricht für Fans der Playstation Vita: Die Bedingungen für einen Nachfolger der tragbaren Konsole seien nicht gegeben, sagt Sonys Spieleentwicklungschef Shuhei Yoshida. Die Verkaufszahlen der Konkurrenzsysteme von Nintendo sagen etwas anderes.

Artikel veröffentlicht am ,
PS Vita
PS Vita (Bild: Sony)

Auf die Ankündigung einer neuen tragbaren Konsole von Sony dürften Spieler noch einige Zeit warten müssen - falls es überhaupt jemals eine geben wird. Sonys Spieleentwicklungschef Shuhei Yoshida hat auf einer Entwicklerkonferenz erklärt, dass die Bedingungen für einen Nachfolger der Playstation Vita momentan nicht gut seien. Der Grund: Die mobilen Plattformen wie Smartphones und Tablets beherrschten den Markt. "Die Leute besitzen Smartphones, und für sie ist es sehr einfach, auf diesen Geräten zu spielen", sagte Yoshida. Außerdem seien viele Spiele kostenlos erhältlich oder zumindest könnten sie kostenlos gestartet werden. Damit meint Yoshida Free-to-Play-Titel, die oft durch In-Game-Käufe finanziert werden.

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Er selbst sei ein großer Fan der Playstation Vita. Die Spiele mit Touch-Funktion machten auf der Konsole eine Menge Spaß und es gebe "viele Spiele mit einem wirklich guten Design". Die Knöpfe und Analog-Sticks machten das Spielen jedoch zu einem völlig anderen Erlebnis als auf einem Smartphone.

Nintendo verkauft Millionen Spiele

Trotz der Ankündigung, künftig Spiele für Smartphones entwickeln zu wollen, dürfte Marktführer Nintendo die Meinung von Sony nicht teilen. Nach dem letztem Geschäftsbericht (April 2014 bis März 2015) zeigte sich Nintendo zufrieden mit dem Absatz seiner mobilen Konsolen. In dem Zeitraum verkaufte das Unternehmen 8,73 Millionen Geräte aus der 3DS-Familie. Eingerechnet sind auch die Verkäufe des New Nintendo 3DS, der in Japan seit Oktober 2014 verkauft wird, in Europa und den USA seit Februar 2015.

Die Verkaufszahlen für Spieletitel für Nintendos Handhelds übertrafen sogar die Erwartungen des Unternehmens. 62,74 Millionen Spiele seien in dem Zeitraum verkauft worden. Erwartet hatte man 61 Millionen verkaufte Titel - trotz der Konkurrenz durch Smartphones und Tablets.

Yoshidas Argumente "sind Nonsens"

Im selben Zeitraum verkaufte Sony laut einer Prognose nur 3,5 Millionen seiner Playstation Vita und deren Vorgänger PSP. Gründe für die schwachen Verkaufszahlen sehen Marktbeobachter allerdings nicht wie Yoshida in der Konkurrenz durch Smartphones.

Jason Schreier von der Computerspieleseite Kotaku.com hat in einem Artikel beschrieben, warum die Playstation Vita sich nicht durchsetzen kann. Ursachen sieht er nicht in der fehlenden Nachfrage nach Handhelds, sondern in der kaum vorhandenen Unterstützung der Geräte durch Sony. Die Argumente Yoshidas seien daher Nonsens, schreibt er.

Die Playstation Vita kam in Japan im Dezember 2011 auf den Markt. Seit Februar 2012 wird das Gerät in Europa verkauft. Bei Spielern ist die Vita vor allem wegen der großen Anzahl an Indie-Titeln und japanischen Umsetzungen beliebt.



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Dwalinn 02. Okt 2015

Man sollte mal deine Idee an asylum weiterleiten...... einfach noch ein Paar Matrix-Hai...

Dwalinn 02. Okt 2015

+1 schlimmer ist aber diese sau teure Speicherkarte mit sie scheinbar ihr Geld verdienen...

kvoram 01. Okt 2015

Ich habe das Xperia Play nie besessen, aber fand es eigentlich ganz interessant. Nen...

DY 30. Sep 2015

Das wird Sony nicht tun, weil ein leergedaddelter Akku dem Handynutzer mehr Frust als...

Heartless 29. Sep 2015

Das schlimme an Legend of Dragoon ist ja, dass es meines Wissens nach unter anderem im US...


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