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Playstation: Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

Er war für die Sanierung von Sony verantwortlich, nun wechselt Kaz Hirai vom Chefposten in den Vorstand. Sein Nachfolger steht schon fest. Besonders gut lief es bei dem Konzern im letzten Quartal beim Gaming - trotz eines starken Rückgangs bei der Zahl der verkaufen Playstation 4.

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Sony-CEO Kaz Hirai (links) stellt in Tokio seinen Nachfolger Kenichiro Yoshida vor.
Sony-CEO Kaz Hirai (links) stellt in Tokio seinen Nachfolger Kenichiro Yoshida vor. (Bild: Kazuhiro Nogi/AFP/Getty Images)

Der japanische Medien- und Elektronikkonzern bekommt einen neuen Vorstandschef. Der seit 2012 amtierende Kaz Hirai wechselt zum 1. April 2018 in den Vorstand - ähnlich wie seine Vorgänger. Kaz Hirai ist vor allem bei Spielern bekannt. Der Manager hat das Geschäft mit der Playstation aufgebaut und jahrelang geleitet. Auch auf den Pressekonferenzen der Gaming-Sparte ist er regelmäßig aufgetreten, wie etwa in Köln auf der Gamescom.

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Hirai wird das Verdienst zugeschrieben, das lange kränkelnde Unternehmen durch Umstrukturierungen saniert und wieder in die Gewinnzone geführt zu haben. Nachfolger wird der bisherige Finanzchef Kenichiro Yoshida, der in der Öffentlichkeit wenig bekannt ist. Bei Analysten kommt die Neubesetzung gut an - Yoshida war offenbar maßgeblich daran beteiligt, die hohen Kosten innerhalb der Firma zu senken.

Zum Abschied präsentiert Kaz Hirai eine positive Bilanz. Die Prognose für das Gesamtjahr, das am 31. März 2018 endet, wurde auf den Rekordgewinn von 480 Milliarden Yen (rund 3,5 Milliarden Euro) angehoben. Auch im Quartal Oktober bis Dezember 2017 liefen die Geschäfte von Sony gut: Der Umsatz ist um rund 11,5 Prozent auf 23,6 Milliarden US-Dollar gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum gestiegen, der Nettogewinn um rund 1,4 Prozent auf 2,62 Milliarden US-Dollar.

Fast alle Sparten konnten im Jahresvergleich zulegen, lediglich im Geschäft mit Smartphones und anderen mobilen Kommunikationsgeräten gab es ein leichtes Minus. Die für Sony besonders wichtige Sparte Game & Network Services, zu der vor allem die Playstation gehört, hat ihren Umsatz von rund 618 Milliarden Yen (rund 4,5 Milliarden Euro) auf 718 Milliarden Yen (rund 5,23 Milliarden) gesteigert.

Dabei ging der Absatz von Playstation 4 deutlich zurück, was allerdings durch Spiele und andere Produkte kompensiert werden konnte. Statt 9,7 Millionen PS4-Geräte wie Ende 2016 konnte Sony im letzten Quartal 2017 nur rund 9 Millionen verkaufen. Grund dürfte zum einen eine gewisse Sättigung bei der Kernzielgruppe sein, zum anderen die zunehmende Konkurrenz durch die Nintendo Switch und die neue Xbox One X.



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Dwalinn 05. Feb 2018

Die Idee fand ich gar nicht so blöd. Man will lieber eine Plattform bieten und sieht die...


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