Playstation: Sony bezahlt rund 229 Millionen US-Dollar für Insomniac
Es war eine der größeren Überraschungen der Gamescom 2019: Sony hat während der Kölner Spielemesse bekanntgegeben, das bis dahin unabhängige Entwicklerstudio Insomniac Games kaufen zu wollen. Die Akquisition ist nun abgeschlossen und das US-Magazin Polygon hat zuerst herausgefunden(öffnet im neuen Fenster), was Sony sich den Spaß kosten lässt: Rund 24,9 Milliarden Yen wechseln im Rahmen der Übernahme den Besitzer – rund 229 Millionen US-Dollar.
Insomniac gehört ebenso wie Naughty Dog (Uncharted), Guerrilla Games (Horizon) und Polyphony Digital (Gran Turismo) zu den Sony Worldwide Studios. Gerüchten zufolge arbeiten die Entwickler schon länger an einer Fortsetzung des 2018 veröffentlichten, höchst erfolgreichen Actionspiels Marvel's Spider-Man (Test auf Golem.de).
Der zweite Teil soll den Spekulationen zufolge 2021 für die Playstation 5 erscheinen. Außerdem gibt es vage Hinweise auf eine Fortsetzung von Ratchet & Clank – bestätigt ist beides nicht.
Insomniac Games wurde 1994 unter dem Namen Xtreme Software von Ted Price gegründet, der das Unternehmen immer noch leitet; die Umbenennung erfolgte 1995. Das zuletzt veröffentlichte Spiel ist das 2018 exklusiv für die Playstation 4 erschienene Marvel's Spider-Man (Test auf Golem.de), in dem Spieler als Superheld Peter Parker in Manhattan gegen allerlei Schurken kämpfen. Insomniac hat seinen Hauptsitz bei Los Angeles, es beschäftigt rund 300 Mitarbeiter.

Bekannt wurde das Studio vor allem durch Serien wie Spyro the Dragon (ab 1998) und Ratchet & Clank (ab 2002). Die meisten Spiele produzierte das Studio für die Playstation-Plattform, zwischendurch arbeitete es aber auch auf anderer Hardware. Ein Titel erschien sogar im Auftrag von Microsoft für die Xbox One und für Windows-PC: das 2014 veröffentlichte, allerdings nur mittelmäßige Actionspiel Sunset Overdrive.
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