Abo
  • Services:
Anzeige
Logo Playstation Network
Logo Playstation Network (Bild: Sony)

Playstation Network: Gamer soll für DDOS auf Dyn verantwortlich sein

Logo Playstation Network
Logo Playstation Network (Bild: Sony)

Das eigentliche Ziel des DDoS-Angriffs, der Dienste wie Twitter, Amazon, Spotify und Netflix zeitweise lahmgelegt hat, soll Sonys Playstation Network gewesen sein. Diese Theorie äußert der Netzbetreiber Level 3 - Dyn selbst ist noch nicht überzeugt.

Nach dem folgenreichen DDoS-Angriff gegen den DNS-Dienstleister Dyn gab es zahlreiche Spekulationen über den Urheber: Von Nationalstaaten als Verdächtige bis hin zu Script-Kiddies war alles dabei. In einer Anhörung vor dem US-Kongress äußerte ein Vertreter des Internetproviders Level 3 auf Basis einer internen Untersuchung eine weitere Theorie: Ein frustrierter Computerspieler soll versucht haben, das Playstation-Netzwerk zu attackieren, wie das Wall Street Journal berichtet.

Anzeige

Level 3 ist einer der größten Internetserviceprovider weltweit und hat auf Basis der eigenen Logfiles analysiert, wer Ziel des Angriffs gewesen ist. "Wir glauben, dass im Falle von Dyn ein relativ unprofessioneller Angreifer versucht hat, eine Gamingseite anzugreifen, gegen die er eine persönliche Abneigung hat", sagte Dale Drew, Sicherheitschef von Level 3, dem US-Kongress. Die Person habe Angriffszeit bei Botnetz-Diensten gekauft, zum Beispiel beim Mirai-Botnet.

Dyn ist noch nicht überzeugt

Dyn selbst glaubt nicht an diese Theorie. Der Angriffstraffic gegen Sony sei Teil von mehreren Angriffswellen von mindestens drei verschiedenen Botnetzen gewesen, sagte Chris Baker, bei Dyn als Manager für Monitoring und Analyse verantwortlich. "Es ist eine sehr praktische Erklärung", sagte Baker, "aber eine, die auf nicht-kompletten Daten basiert." Sony hat sich bislang nicht zu der Veröffentlichung geäußert.

Es gibt jedoch weitere Hinweise, dass Sonys Netzwerk im Zentrum der Angriffe stand. Auch die Sicherheitsfirma Flashpoint geht nach Angaben des Wall Street Journals davon aus, dass am 21. Oktober "ein Gaming-Netzwerk" attackiert wurde. Flashpoint-Forscherin Allison Nixon sagte: "Einige Menschen in den entsprechenden Kreisen betrachten das als Statussymbol." Es sei "wie ein Power-Trip". Zuvor hatte Flashpoint bereits ausgeschlossen, dass staatliche Angreifer verantwortlich seien.

Gaming-Netzwerke sind immer wieder Ziel von Angriffen. Mitglieder des Anonymous-Kollektivs hatten sowohl gegen das Playstation-Netzwerk als auch gegen den Xbox-Dienst von Microsoft entsprechende Angriffe gestartet, inbesondere zur Weihnachtszeit, wenn viele Spieler ihre neuen Konsolen ausprobieren wollen.


eye home zur Startseite
Hotohori 18. Nov 2016

Dank solcher Botnetze, die Jeder mit etwas Geld mieten kann, ist es ja kein Wunder das...

deadeye 18. Nov 2016

Ja, wie bereits geschrieben. Vorgekommen ist es ja schon öfters. So weit hergeholt ist...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Basler AG, Ahrensburg
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Vaihingen
  3. Garmin Würzburg GmbH, Würzburg
  4. SCHOTT AG, Mainz


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)

Folgen Sie uns
       


  1. Search Light

    Google testet schlanke Such-App

  2. 3D-Drucker

    Neues Verfahren erkennt Manipulationen beim 3D-Druck

  3. AVS Device SDK

    Amazon bringt Alexa auf Raspberry Pi und andere Boards

  4. Adblock Plus

    OLG München erklärt Werbeblocker für zulässig

  5. Streaming

    Netflix plant 7 Milliarden US-Dollar für eigenen Content ein

  6. Coffee Lake

    Core i3 als Quadcores und Core i5 als Hexacores

  7. Starcraft Remastered im Test

    Klick, klick, klick, klick, klick als wär es 1998

  8. KB4034658

    Anniversary-Update-Update macht Probleme mit WSUS

  9. Container

    Githubs Kubernetes-Cluster überlebt regelmäßige Kernel-Panic

  10. Radeon RX Vega

    Mining-Treiber steigert MH/s deutlich



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mitmachprojekt: HTTPS vermiest uns den Wetterbericht
Mitmachprojekt
HTTPS vermiest uns den Wetterbericht

Breitbandausbau auf Helgoland: Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
Breitbandausbau auf Helgoland
Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
  1. Provider Dreamhost will keine Daten von Trump-Gegnern herausgeben
  2. Home Sharing Airbnb wehrt sich gegen Vorwürfe zu Großanbietern
  3. Illegale Waffen Migrantenschreck gibt es wieder - jetzt als Betrug

Google Home auf Deutsch im Test: "Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
Google Home auf Deutsch im Test
"Tut mir leid, ich verstehe das nicht"
  1. Kompatibilität mit Sprachassistenten Trådfri-Update kommt erst im Herbst
  2. Smarte Lampen Ikeas Trådfri wird kompatibel mit Echo, Home und Homekit
  3. Lautsprecher-Assistent Google Home ab 8. August 2017 in Deutschland erhältlich

  1. Re: Naja, ohne Numblock...

    plutoniumsulfat | 23:19

  2. Re: Und damit soll man dann vernünftig schreiben...

    plutoniumsulfat | 23:17

  3. mache ich auch so in etwa

    triplekiller | 23:15

  4. Re: Fehler

    plutoniumsulfat | 23:12

  5. Re: Versteh den Sinn nicht

    plutoniumsulfat | 23:11


  1. 17:02

  2. 15:55

  3. 15:41

  4. 15:16

  5. 14:57

  6. 14:40

  7. 14:26

  8. 13:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel